Die Arbeiten an der Brücke neben dem Landesrechnungshof im Zuge der Debrastraße sind bereits in vollem Gang. Foto: Tom Demuth

Die Brücke neben dem Landesrechnungshof im Zuge der Debrastraße. Foto: Tom Demuth

Die asphaltierte Umleitungsstrecke. Foto: Tom Demuth

Die asphaltierte Umleitungsstrecke. Foto: Tom Demuth

Arbeiten an historischer Brücke gehen weiter

Umleitungsstrecke wurde von der Stadt vollwertig asphaltiert

Im Juli letzten Jahres änderte die Stadt den Bauablauf und -umfang für die Sanierung der Brücke neben dem Landesrechnungshof im Zuge der Debrastraße. Vor dem Bau der Brücke sollte zunächst die Umleitungsstrecke über die Debra und den Flutgraben ab der Jenaischen Straße auf der gesamten Strecke asphaltiert werden, um Anwohnern und Anliegern eine erträgliche Zufahrt für die Bauzeit von circa vier Monaten zu gewährleisten. Die Arbeiten an der Umleitungstrecke konnten nun mit etwas Verspätung im Monat März abgeschlossen werden. Nach ersten Schätzungen und aufgrund von erforderlich gewordenem Mehraufwand liegen die Kosten für die Umleitungsstrecke bei derzeit um die 210.000 Euro. Die in der Straße liegenden Betonplatten wurden gesäubert, mit einem Bindemittel angespritzt und mit einer Asphalttragdeckschicht überbaut. Die Anwohner und Anlieger im Umfeld der Umleitungsstrecke freuen sich über den neuen Zustand.
Die Arbeiten an der historischen Brücke in der Debrastraße sind jetzt bereits in vollem Gang. Die Brückenbögen wurden freigeräumt. Die alten Kabel und Leitungen wurden demontiert. Es laufen nach den Abbrucharbeiten erste betonkosmetische Instandsetzungsarbeiten sowie die Ersatzneubauten kleinerer Stützmauerbereiche in Verlängerung der Flügelwände. Die Brücke soll sich nach Fertigstellung in das historische Ensemble um die Ludwigsburg in der Altstadt einfügen. Das neue Geländer wird an das historische Vorbild angelehnt. Aufgrund dessen, dass sich die historische Abdichtung der Brücke noch in einem sehr guten Zustand befindet, können höchstwahrscheinlich Bauzeit und Kosten gespart werden.
Geplantes Bauende ist aktuell Ende August. Dann wird aber vermutlich noch das Geländer fehlen, denn das kann erst nach der Fertigstellung des Straßenaufbaus mit Gehweg vermessen und bestellt werden.
Eine historische Trinkwasserleitung, die vor Maßnahmenbeginn zunächst genau lokalisiert werden musste, macht im Übrigen erschütterungsfreie Arbeiten in Teilbereichen nötig. Die Brücke ist somit nicht nur für alle Beteiligten ein spannendes und stadtbildprägendes Projekt.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit