Jörg Reichl, Bürgermeister der Stadt Rudolstadt zu einer Pressemeldung der Funke-Medien-Gruppe, wonach auf dem Weihnachtsmarkt „Schillers Weihnacht” die 2G-Regel Anwendung finden soll.

2G- oder 3G-Regel bei „Schillers Weihnacht“?

Statement von Bürgermeister Jörg Reichl nach Meldungen in der Presse

Überrascht habe ich heute aus der Tageszeitung entnommen, dass der Weihnachtsmarkt „Schillers Weihnacht“ auf dem Rudolstädter Weihnachtsmarkt mit Zugangsbeschränkungen, basierend auf der sogenannten 2G-Regel, stattfinden soll. Dies ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder vom Gesundheitsamt noch von jemanden anderen gefordert. Vielmehr gab es zwischen dem Veranstalter Hein-Event, welcher „Schillers Weihnacht“ veranstaltet und der Stadt in der letzten Woche einen Vorbereitungstermin, bei welchem alle notwendigen Aufgaben zwischen Stadt und Hein-Event abgestimmt wurden.

Im Mittelpunkt standen hier die Stellung des Weihnachtsbaumes durch den Bauhof, die Sperrung des Marktplatzes zum Aufbau des Marktes, die Öffnungszeiten, die Marketingmaßnahmen und weitere organisatorische Notwendigkeiten. Es wurde vereinbart, dass so viel wie möglich Normalität bei „Schillers Weihnacht“ geboten werden soll. Es ist geplant, den Markt, der ja an der frischen Luft stattfindet, ohne Beschränkungen durchzuführen und lediglich auf verstärkte Hygiene zu achten. Für den Fall, dass das Gesundheitsamt kurz vor Beginn des Marktes oder während des Marktes gezwungen ist, aufgrund von weiteren staatlichen oder behördlichen Anordnungen, Einschränkungen aufzuerlegen, wurde vereinbart, dass Szenarien vorbereitet werden, die dann schnell umzusetzen sind, ohne den Markt ausfallen zu lassen oder abzubrechen. Schließlich steckt der Veranstalter jede Menge Zeit, Engagement und natürlich auch Kosten in die Vorbereitung von „Schillers Weihnacht“. In der letzten Woche waren sich jedoch alle einig, dass im wahrsten Sinne des Wortes positiv gedacht und gehandelt wird, um allen Rudolstädterinnen und Rudolstädtern und vielen Gästen der Stadt ein Besuch von „Schillers Weihnacht“ ermöglicht werden soll. Keiner der gesund ist und keine Symptome von einer Corona-Erkrankung aufweist, soll ausgeschlossen werden.
Es ist daher verwunderlich, dass der Sprecher von Hein-Event hier ganz offensichtlich eine Fehlinterpretation der Beratung vorgenommen hat. Heute Morgen wurde mit Hein-Event das Thema telefonisch besprochen und Hein-Event stellte klar, dass mit jetzigem Stand der Vorbereitung des Weihnachtsmarktes, der vom 26.11.2021 bis 26.12.2021 auf dem Marktplatz stattfinden soll, ein Hygienekonzept erstellt wird, welches nicht auf 2G oder 3G abzielt.

Jörg Reichl
Bürgermeister