Sundremda

Ein kleines Haufendorf in der Talsenke am Fuße des Linzig- und Lohberges, beherbergt ungefähr 200 Einwohner und ist laut ersturkundlicher Erwähnung etwa 1230 Jahre alt. Es liegt an den Ausläufern des Thüringer Waldes und ist umgeben von sanften Hügeln, Wiesen und Feldern. Die Landschaft lädt ein zum Verweilen, Wandern oder Radwandern am Mühlenradwanderweg Saale-Ilm.
Neben der mittelalterlich anmutenden steinernen Kirche bildet das kleine Vereinshaus "Edelweiß" mit seinem gemütlichen Vereinsraum das Zentrum des Ortes. In Anlehnung an die Burschenschaft "Edelweiß" aus den 1920-er Jahren und deren Fahne, die das Edelweiß trägt, hat sich der Verein diesen Namen gegeben. Unter seinen Fittichen werden die drei großen Dorffeste Fasching, Frühlingsfest und Kirmes veranstaltet und die Aktivitäten der Mitgliedsvereine Obstbau, Landfrauen und Feuerwehr unterstützt. Überhaupt ist die Stärke dieses Ortes seine Gemeinschaft, so dass ein reges Dorfleben für die Einwohner selbstverständlich ist. Ein kleiner Dorfladen und mindestens ein Direktvermarkter sorgen für die kulinarischen Bedürfnisse der Bewohner. Trotz seiner idyllischen Lage sind es von Sundremda keine 45 Minuten Autofahrt zu den geschichtsträchtigen Orten Weimar, Erfurt und Jena. Auch die Feengrottenstadt Saalfeld und gleich zwei Spaßbäder sind keine halbe Stunde entfernt. Auf dem Land erholen, in Ruhe leben und woanders arbeiten oder touristische Attraktionen besichtigen ist in Sundremda möglich.

Die Ortschaft gehört seit dem 1. Januar 2019 zur Stadt Rudolstadt.

Daten zum Ort

Einwohner: 201
(Stand: 31.12.2018)