Von links: Mina Arab, Nelly Arndt und Finn Ackermann der 9. Klasse weihen mit einem Sprint die neue Tartan-Bahn der Schillerschule ein. Foto: Michael Wirkner

Auch eine neue Sprunggrube gehört zur Anlage. Foto: Michael Wirkner

Schon bald soll auch der Allwetterplatz erneuert werden. Foto: Michael Wirkner

Neue 100-Meter-Bahn für die Schillerschule

Stadt investiert weiter in Sportanlagen

Nach knapp 26 Jahren der Nutzung war es an der Zeit, die 100-Meter-Laufbahn der Regelschule Friedrich Schiller zu erneuern. Heute konnte die neue Tartan-Bahn inklusiver neuer Weitsprunganlage offiziell an die Schule übergeben werden. Dabei ist sie mit Gesamtkosten von zirka 156.500 Euro weit teurer als bei der Angebotsauswertung 2020 erwartet. Bei der Abtragung des alten Belages wurde festgestellt, dass der Untergrund der Sportanlage in einer sehr schlechten Qualität eingebaut wurde, sodass auch dieser gänzlich ausgetauscht werden musste. Ursprünglich sollten sich die Kosten auf 72.000 Euro belaufen. Diese Kosten wurde mit Sportfördermitteln vom Land (60 Prozent) und dem Landkreis (20 Prozent) gefördert. Die restlichen 20 Prozent sowie die unerwarteten Mehrkosten von 84.500 Euro stammen aus dem städtischen Haushalt.  „Ich bin froh, dass wir im Haushalt die Mehrkosten darstellen und ausgeben konnten“, berichtete Bürgermeister Jörg Reichl bei der Übergabe. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass die Rahmenbedingungen an unsere Schulen für den Unterricht stimmen. Die Laufbahn war ein wichtiger weiterer Schritt.“

Schulleiterin Kerstin Neumann zeigt sich über die Investition gerührt: „Was hier in letzter Zeit passiert ist nicht selbstverständlich. Vor noch nicht langer Zeit haben wir erst das Beachvolleyballfeld bekommen, jetzt die neue Laufbahn und es geht ja noch weiter. Dafür meinen herzlichen Dank.“

Die Laufbahn und das Volleyballfeld werden nicht die letzten Verbesserungen der Sportanlagen im Außenbereich der Schillerschule bleiben. Aktuell läuft in der Verwaltung die Auswertung der Angebote für die Erneuerung der Kugelstoßanlage und des Allwetterplatzes für verschiedene Mannschaftssportarten. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten von Materialien wird hier jedoch erst im kommenden Jahr mit einer Fertigstellung gerechnet.

Michael Wirkner
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit