Die Mitarbeitenden der Mobilen Jungendarbeit in Rudolstadt Dirk Sommer und Harald Frommann mit Stadtjugendpflegerin Annett Wenzel und den neuen E-Bikes vor dem Rudolstädter Rathaus. Foto: Michael Wirkner

Mobile Jugendarbeit elektrisch unterwegs

Neue E-Bikes für ortsunabhängige Arbeit mit Jugendlichen

Die Mobile Jugendarbeit in der Stadt Rudolstadt verfügt ab sofort über zwei neue E-Bikes, eines davon ein sogenanntes Lastenrad. „Somit können öffentliche Plätze und bekannte Treffpunkte der Jugendlichen in und um Rudolstadt schnell und unkompliziert aufgesucht werden“, erklärt Stadtjugendpflegerin Annett Wenzel. Ein weiterer Vorteil bestehe darin, dass die aufwendige Parkplatzsuche und lange Fußmärsche vermieden werden können. „Das spart vor allem Zeit, die letztendlich der Beziehungs- und Kontaktarbeit mit der Zielgruppe zu Gute kommt“, so Wenzel. „Mit dem Einsatz von Elektromobilität leisten die neuen Räder nicht zuletzt auch einen Beitrag zur Klimaneutralität und die mobile Jugendarbeit geht beim Thema Nachhaltigkeit mit gutem Vorbild für die Kinder und Jugendlichen voran.“

Die AWO Soziale Dienste Rudolstadt und der Diakonieverein Rudolstadt sind Träger der Mobilen Jugendarbeit in Rudolstadt. Die Mitarbeitenden sind im AWO Jugend- und Familienhaus und im Jugendzentrum HAUS beschäftigt. Deshalb sollen dort die E-Bikes ihr zuhause finden.

Die Anschaffung der beiden Räder in Höhe von 4.848 Euro erfolgte mit Hilfe einer 50-prozentigen Förderung von Einrichtungen der Jugendhilfe durch den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Den anderen Anteil der Finanzierung übernahmen die AWO Soziale Dienste Rudolstadt und der Diakonieverein Rudolstadt.

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