Die gelebte Städtepartnerschaft zwischen Rudolstadt und Bayreuth wird durch die Neugestaltungen für jeden sichtbar. Foto: Tom Demuth

Die neugestaltete Litfaßsäule zeigt die besonderen Verbindungen zwischen beiden Städten. Foto: Tom Demuth

Zur Einweihung konnte eine Delegation aus Bayreuth um den Oberbürgermeister Thomas Ebersberger begrüßt werden. Foto: Tom Demuth

Zur feierlichen Einweihung dankte Bürgermeister Jörg Reichl dem städtischen Gestalter und den ausführenden Firmen. Foto: Tom Demuth

Das Neue Schloss im Hofgarten der Eremitage von Markgräfin Wilhelmine ziert die Gasstation. Foto: Tom Demuth

Ein Stück Bayreuth in Rudolstadt (Video)

Litfaßsäule, Stromhäuschen und Gasstation am Bayreuther Platz in neuem Gewand

Zum 30-jährigen Jubiläum der Benennung des „Bayreuther Platzes“ war die Gestaltung einer Litfaßsäule, eines Stromhäuschens und einer Gasstation am Bayreuther Platz in Rudolstadt geplant. Pandemiebedingt verzögerte sich die Umsetzung dieser Ideen ein wenig. Doch seit Freitag erstrahlt die historische Litfaßsäule im neuen Gewand und macht die gelebte Städtepartnerschaft zwischen Rudolstadt und Bayreuth für jeden sichtbar. Das Stromhäuschen und die Gasstation sind nicht mehr als solche zu erkennen. Vielmehr zieren die vier Teile Rheingold, Walküre, Siegfried und Götterdämmerung aus dem Opernzyklus „Der Ring der Nibelungen“ von Richard Wagner die Fassaden des Häuschens sowie das Neue Schloss im Hofgarten der Eremitage von Markgräfin Wilhelmine die Station. Die Litfaßsäule zeigt die besonderen Verbindungen zwischen beiden Städten, die sich über die Jahre auf Vereins-, Verwaltungs- und Bürgerebene entwickelt und gefestigt haben. Neben der Chronik der Städtepartnerschaft und den Protagonisten von den Anfängen bis zur heutigen Zeit zeigt die Säule zudem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Bayreuth.
Zur feierlichen Einweihung am 19. August dankte Bürgermeister Jörg Reichl dem städtischen Gestalter und den ausführenden Firmen. Neben Vertretern des Städtepartnerschaftsbeirats und der Verwaltung konnte eine Delegation aus Bayreuth um den Oberbürgermeister Thomas Ebersberger begrüßt werden. Er freute sich, da er bereits seit den Anfängen der Städtepartnerschaft, die Entwicklung selbiger sowie des Bayreuther Platz verfolgen darf.
Am 26. April 1990 fand die Partnerschaftsvertragsunterzeichnung in Rudolstadt statt, nachdem sich diese besondere Ost-West-Städtepartnerschaft zwischen Bayreuth und Rudolstadt bereits seit dem Jahr 1986 anbahnte. Am 6. Juli 1990 wurde der Vertrag in Bayreuth noch einmal mit dem ersten demokratisch gewählten Bürgermeister Rudolstadts gegengezeichnet.
Am 1. Mai 1992 war die Umbenennung des „Karl-Marx-Platzes“ in „Bayreuther Platz“ zu Ehren der Partnerschaft von Rudolstadt und Bayreuth. Die Umgestaltung des Geländes, bei der drei Brunnen, neue Wege sowie gärtnerische Anlagen entstanden, fand am 5. Mai 1995 ihren Abschluss.

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