Astrid Höschel-Bellmann und Heidi Steger am Knopfakkordeon waren am Samstagabend mit den Chansons von Édith Piaf zu Gast im Schillergarten. Foto: Christian Hofmann

Astrid Höschel-Bellmann und Heidi Steger am Knopfakkordeon waren am Samstagabend mit den Chansons von Édith Piaf zu Gast im Schillergarten. Foto: Christian Hofmann

Kleine Frau ganz groß

Hommage an Édith Piaf im Schillergarten

Was Édith Piaf von Schiller hielt, konnte man am Samstagabend im Schillerhaus zwar nicht erfahren, aber alles, was die Piaf zur Piaf werden ließ. Die Schauspielerin Astrid Höschel-Bellmann erzählte und sang aus dem Leben der kleinen, nur 1,47m großen, französischen Chansonnière, von ihren Sehnsüchten, Abstürzen und Erfolgen. Angeblich unter einer Straßenlaterne geboren kämpfte sich die Piaf durch, nahm alles mit, was das Leben und die Liebe ihr boten. Der Radrennfahrer Louis „Toto“  Gérardin, eine ihrer leidenschaftlichen Affären, sagte über die Sängerin: „Zwei Tage und zwei Nächte mit der Piaf sind anstrengender als eine Etappe der Tour de France.“ All die Energie ihres intensiven Lebens, jedes Hoch und jedes Tief, jede Liebe verdichtete sie zu einem Chanson. Diese waren natürlich auch zu hören, stimmungsvoll begleitet von der Akkordeonistin Heidi Steger. So gab es an dem Abend nichts zu bereuen „non, je ne regrette rien“.

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