Erste Hitzewelle des Jahres lässt Waldbrandgefahr steigen

ThüringenForst weist auf eine erhöhte Waldbrandgefahr hin.

Seit Freitag wurde im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt die zweithöchste Warnstufe erreicht und am Sonntag sogar die höchste von insgesamt 5 Waldbrandgefahrenstufen. Wie schnell Brände von Wäldern außer Kontrolle geraten können, zeigte am vergangenen Wochenende der verheerende Waldbrand bei Treuenbrietzen, bei dem ganze Ortschaften evakuiert werden mussten.

Die trockene Witterung der letzten Tage lassen die Waldbrandgefahr auch im Landkreis stark ansteigen. Aktuell liegt die Waldbrandstufe wegen der abgekühlten Witterung wieder bei 1. Zum Wochenende wird wieder mit einem starken Anstieg des Wertes gerechnet. Besonders gefährdet sind nadelholzreiche Gebiete, die durch starken Borkenkäferbefall und viel Totholz zusätzlich vor Bränden gefährdet sind. Eine Entspannung der Lage setzt erst mit starken Regenfällen ein.

Das Forstamt bittet daher alle Waldbesucher um angepasstes Verhalten: Offenes Feuer im Wald oder in weniger als 100 m Abstand zum Wald ist grundsätzlich verboten. Das gilt auch für kleine Lagerfeuer oder einen Grillrost. Bereits erteilte Feuergenehmigungen seien schon ab Waldbrandgefahrenstufe 3 nichtig, Feuerstellen in und am Wald dürfen nicht mehr betrieben werden. Auch Autos sollten zum Beispiel nicht über trockenem Gras abgeparkt werden, raten die Förster. Die aufgeheizten Katalysatoren und Auspuffteile können sonst Brände verursachen.

Das Freihalten der Waldeinfahrten sei wichtig, um Löschfahrzeugen im Fall des Falles eine schnelle Zufahrt zu ermöglichen. Und selbstverständlich gehören Glasflaschen nicht in den Wald, sondern in die Wertstofftonne.

 

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