Bürgermeister Jörg Reichl lässt sich von einer Mitarbeiterin der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten erklären, wie virtuelle Realitäten für das Erkunden von Burgen und Schlössern eine Rolle spielen könnten. Foto: Michael Wirkner

Stiftungsdirektorin Dr. Doris Fischer bedankt sich bei Bürgermeister Jörg Reichl mit einem Buch. Foto: Michael Wirkner

Bürgermeister Jörg Reichl hält ein Grußwort. Foto: Michael Wirkner

Stiftungsdirektorin Dr. Doris Fischer zeigt dem Bürgermeister die neuen Räumlichkeiten der Stiftung. Foto: Michael Wirkner

Virtuelle Realitäten schon heute: Bürgermeister Jörg Reichl überzeugt sich von einer virtuellen Ausstellungsführung. Foto: Michael Wirkner

Schlösser-Stiftung bezieht Räumlichkeiten in der Innenstadt

Erweiterung wegen neuer Aufgabengebiete notwendig

Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten mit Sitz auf Schloss Heidecksburg hat eine neue Außenstelle in der Rudolstädter Innenstadt. Die Abteilung Marketing-Öffentlichkeitsarbeit-Vermittlung hat vor einigen Wochen Büroräume im Wohn- und Geschäftsgebäude Mangelgasse 7 bezogen. Notwendig wurde dies, weil im Schloss die Büroräume derzeit knapp sind.

Vergangenen Mittwoch lud die Stiftung zu einem Tag der offenen Tür in die neuen Räumlichkeiten ein, um der Öffentlichkeit ihr Wirkungsfeld vorstellen zu können. Auch Bürgermeister Jörg Reichl kam zu Besuch und wurde durch die Direktorin der Stiftung Dr. Doris Fischer und vielen Mitarbeitenden begrüßt. Fischer erklärte den notwendigen Schritt damit, dass durch erhaltene Bundesmittel in Höhe von 200 Millionen Euro zahlreiche Baustellen anstehen und man sich zusätzlich mit der Thüringer Residenzkultur um das Weltkulturerbe der UNESCO bewerben möchte. Dafür wurde und werde neues Personal eingestellt. Zahlreiche Stellen sind weiter ausgeschrieben. Die Räumlichkeiten auf dem Schloss mit Büroräumen würden laut Fischer schlicht nicht mehr für die neuen Anforderungen ausreichen.

Bürgermeister Jörg Reichl hob in seinem Grußwort den Stellenwert der Stiftung für die Stadt und ganz Thüringen hervor und freut sich über die Erweiterung der Stiftung in die Altstadt. „Hier unten erweitert sich der Blick auf die Residenz – ihr historisches Zusammenspiel von Altstadt und Schloss. Neue Blickwinkel die für die UNESCO-Bewerbung sicher von großer Bedeutung sein werden“, so Reichl. Auch für Doris Fischer ist das Projekt UNESCO-Bewerbung von zentraler Bedeutung: „Es ist ein soziales wie kulturelles Projekt, das Thüringen hoffentlich in eine Liga der Bundesländer bringt, die im Tourismus ganz oben angesiedelt sind“, bekräftigte die Stiftungsdirektorin.

Bei einem anschließenden Rundgang durch die neuen Büros standen die Mitarbeitenden für Fragen zur Verfügung und stellten ihr umfangreiches Aufgabengebiet vor. Die Abteilung Marketing-Öffentlichkeitsarbeit-Vermittlung kümmert sich unter anderem um die allgemeine Pressearbeit, Veranstaltungsplanung, Vermittlung von Inhalten und Publikationen der Stiftung sowie allgemeines Marketing bis hin zu digitalen Angeboten wie der Entwicklung von Virtual-Reality-Angeboten.

Michael Wirkner
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit