Die Thüringer Europaabgeordnete der CDU Marion Walsmann (Mitte) mit (von links) Oliver Stenzel (Novartis Public Affairs Berlin), Albert Weiler (Bundestagsabgeordneter der CDU), Elke Grooten (Novartis Public Affairs Brüssel), Joao Keller (Geschäftsführer & Werkleiter Novartis Rudolstadt) und Bürgermeister Jörg Reichl.

Medikamente für die Welt

Politiker aus Brüssel und Berlin setzen sich für langfristige Sicherung des Standortes Rudolstadt ein

Bei einer gemeinsamen Betriebsbesichtigung des Novartis-Werkes informierten sich die Thüringer Europaabgeordnete der CDU Marion Walsmann und der regionale Bundestagsabgeordnete Albert Weiler (CDU) über die Bedeutung des Standortes Rudolstadt für die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in aller Welt. Begleitet wurden sie vom Rudolstädter Bürgermeister Jörg Reichl. Empfangen wurden sie vom Novartis Standortleiter João Keller und Experten des Unternehmens aus Rudolstadt, Brüssel und Berlin (Foto)

In Rudolstadt werden moderne Medikamente für die Therapie von Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD hergestellt. Jedes Jahr werden circa 12  Mio. Sprays und Inhalatoren für den Weltmarkt produziert. In den vergangenen Jahren wurden circa 350 Mio. Euro zur Sicherung des Standortes investiert. Hohe Summen wurden aufgewendet, um die strengen Anforderungen der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde zu erfüllen. Aus Rudolstadt werden  zukünftig auch innovative Inhalatoren direkt für das US-amerikanische Gesundheitssystem produziert.

Marion Walsmann zeigte sich beeindruckt von den hohen Qualitätsanforderungen, die an die Produktion gestellt werden: „Deutschland ist in Europa ein zentraler Standort für die Sicherung der hochwertigen Arzneimittelversorgung. Wir müssen nun alles daransetzen, unsere modernen Fabriken langfristig zu sichern. Arzneimittelunternehmen wie Novartis investieren hohe Summen in ihre deutschen Werke – die Politik muss die notwendigen Rahmenbedingungen setzen. Europa wird hier immer wichtiger – ich werde mich daher in Brüssel dafür einsetzen, dass die richtigen Anreize für Unternehmen gesetzt werden. Dazu gehören neben dem Patentschutz vor allem Ausschreibe- und Vergabeverfahren, die nicht nur den Preis von Medikamenten, sondern auch die Qualität ihrer Produktion und hohe Umweltstandards berücksichtigen“.

Für Albert Weiler ist die Sicherung des Pharmastandortes in Thüringen eine Voraussetzung, um hochqualifizierte Arbeitskräfte und ihre Familien in der Region zu halten. „Mit den Universitäten in Jena und Ilmenau   sowie Berufsschulen und Ausbildungsstätten in Saalfeld, Jena und Ilmenau haben wir ideale Bedingungen für die Ausbildung der Spezialisten, die Firmen wie Novartis dringend brauchen. Wenn wir es schaffen, die Unternehmen langfristig im Land zu halten, bleiben junge Absolventen mit ihren Familien in unserem Thüringen oder kommen gern in ihr Heimatbundesland zurück.“

Der Rudolstädter Bürgermeister Jörg Reichl unterstützt die Bedeutung des Novartis-Werkes für die Stadt. „Die qualifizierten Arbeitskräfte – viele davon übrigens Frauen in Spitzenpositionen – erzielen hohe Löhne. Ihr Engagement, ihre Kaufkraft und die entsprechenden Steuereinnahmen sind für unsere Stadt unverzichtbar.“

Novartis Deutschland GmbH