"Über die Lust am Bösen" zur "Blauen Stunde" im Schminkkasten

Das "Böse" fasziniert und verstört zugleich. Schon zu Urzeiten versuchten die Menschen, es zu ergründen und zähmen. Auf einen Streifzug durch die

Das "Böse" fasziniert und verstört zugleich. Schon zu Urzeiten versuchten die Menschen, es zu ergründen und zähmen. Auf einen Streifzug durch die Kulturgeschichte des Teufels begibt sich das Theater Rudolstadt in der nächsten Blauen Stunde "Wenn man vom Teufel spricht..." am Sonnabend, 24. Februar um 20.00 Uhr im Schminkkasten.


Ob die Verführer-Schlange im Garten Eden, Antichrist oder Satan, der Höllenfürst – die Menschheit kennt viele Namen und Gestalten für das Böse. Warum beschäftigt der Abgrund des Verderbens die Fantasie bis heute? Historische Persönlichkeiten umgaben sich selbst oft mit einer Aura des Dämonischen oder sie wurden von anderen zum Inbegriff des Bösen stilisiert. Worin liegt der Reiz solcher dunklen Ikonen der Geschichte? Manche literarischen oder mythologischen Widersacher des Guten entwickelten hingegen komisches Potential. Bulgakows Teufel, z. B. in "Meister und Margarita", erinnern bisweilen eher an Narren und Clowns, die mit ihrem Treiben die gesellschaftliche Ordnung über den Haufen werfen.


Dem Inbegriff des Bösen in seinen vielen Facetten auf die Spur zu gehen, laden Dramaturg Johannes Frohnsdorf sowie die Schauspieler Rayk Gaida, Benjamin Petschke und Oliver Baesler in dieser einmaligen "Blauen Stunde" ein.


Karten sind an den üblichen Vorverkaufsstellen des Theaters sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich.


Quelle: Theater Rudolstadt/ÖA