Vertreter der Stadt und der regionalen Politik im Gespräch mit dem Petenten vor Ort. v.l.n.r. Juliane Hartmann-Schmidt (BfR), Landtagsabgeordneter Gerhard Günther (CDU), Hendrik Grützner (Vorsitzender Körperbehinderte Saaletal e.V.), Bürgermeister Jörg Reichl (BfR)

Vertreter der Stadt und der regionalen Politik im Gespräch mit dem Petenten vor Ort. v.l.n.r. Juliane Hartmann-Schmidt (BfR), Landtagsabgeordneter Gerhard Günther (CDU), Hendrik Grützner (Vorsitzender Körperbehinderte Saaletal e.V.), Bürgermeister Jörg Reichl (BfR)

Kommendes Jahr wird Fahrstuhl an Cumbacher Brücke errichtet

Straßenbauverwaltung, Deutsche Bahn AG und Stadt Rudolstadt teilen sich Kosten der Investition An der Fußgängerunterführung Cumbach

Straßenbauverwaltung, Deutsche Bahn AG und Stadt Rudolstadt teilen sich Kosten der Investition
An der Fußgängerunterführung Cumbacher Brücke wird eine behindertengerechte Verbindung zwischen Rudolstadt und Cumbach durch Schaffung eines Fahrstuhls realisiert. Darauf haben sich jetzt die Straßenbauverwaltung, die Deutsche Bahn AG und die Stadt Rudolstadt nach langwierigem Verhandeln geeinigt. Diesem Entschluss ging eine Petition von 2004 voraus. Persönlich haben sich Bürgermeister Jörg Reichl (BfR) und Landtagsabgeordneter Gerhard Günther (CDU) stark gemacht, um dieses Ziel mit allen Beteiligten umzusetzen. Es hatte sich herausgestellt, dass das Befahren der zur Treppenanlage gehörenden Rampe mit Rollstuhl problematisch ist. Dies ist beispielsweise auf das Fehlen geeigneter Zwischenpodeste zum Verweilen zurückzuführen. Ein Aufzug einer Fachfirma wird im kommenden Jahr zwischen Treppe und Bahnkörper auf der Cumbacher Seite installiert. Er hat eine Fläche von 1,10 m mal 1,40 m. Die Kosten der Investition in Höhe von etwa 300.000 Euro werden durch die Straßenbauverwaltung, die Deutsche Bahn AG und die Stadt Rudolstadt getragen. Die Stadt wird dabei im Rahmen der Förderung des kommunalen Straßenbaus vom Freistaat Thüringen unterstützt. Alternativ stand ein stückweiser Abriss und Neubau der Rampe zur Diskussion, welcher aber aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt werden kann.
Dem Bau vorangehen wird die Anpassung der Planungen sowie die Ergänzung der Kreuzungsvereinbarung, welche die Projektträgerschaft und Finanzierung regelt.
Die Beteiligten sind sich einig, dass der Aufzug den Anforderungen der Zielgruppe der Rollstuhlfahrer, besonders manuell betriebene, und gehbehinderter Menschen gerecht wird. Die laufenden Betriebs- und Instandhaltungskosten des Aufzuges übernimmt die Stadt. Um Vandalismusschäden vorzubeugen, wird eine kompakte Bauweise realisiert. Zusätzlich soll eine Nutzung nur mit dem so genannten Europaschlüssel, der es behinderten Menschen ermöglicht, bestimmte Einrichtungen für sich zu nutzen, möglich sein.