Fortführung der Baumaßnahmen des ZWA Saalfeld-Rudolstadt

Der ZWA Saalfeld-Rudolstadt und die EnR GmbH Rudolstadt-Volkstedt verlegen Trinkwasserleitungen, Trennkanäle, Mittel- und Niederspannungskabel, Straßenbeleuchtung und ein Leerrohrsystem in Rudolstadt, OT Remda, am Bahndamm 2. BA und "Entleich", "An der Teichwiese"

Der ZWA Saalfeld-Rudolstadt plant bei stabiler Wetterlage ab der 10. Kalenderwoche 2026 die Fortführung der Bauprojekte in Rudolstadt-Volkstedt „Am Bahndamm“ sowie im Ortsteil Remda in den Anliegerstraßen „Entleich“ und „An der Teichwiese“. Im Bereich „Am Bahndamm“ ist im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes vorgesehen, die Trinkwasserleitungen und die Kanalisation durch den ZWA sowie die Mittel- und Niederspannungskabelanlagen durch die EnR zu erneuern. Zusätzlich wird das vorhandene Straßenbeleuchtungssystem saniert. In Remda ist die Erneuerung der Trinkwasserleitungen einschließlich der Hausanschlüsse vorgesehen, beginnend in der Straße „Entleich“ mit Fortführung in der Straße „An der Teichwiese“.

Die TEN wird in diesen Abschnitten ein Niederspannungskabel einschließlich der Hausanschlüsse, ein Mittelspannungskabel sowie ein Leerrohrsystem im Bereich der Straße „Entleich“ verlegen. Im Bauabschnitt „An der Teichwiese“ erfolgt die Verlegung eines Niederspannungskabels einschließlich der Hausanschlüsse. Zudem wird im Auftrag der EnR beziehungsweise der Stadt Rudolstadt ein neues Straßenbeleuchtungssystem einschließlich der erforderlichen Erdarbeiten errichtet. In der Straße „Entleich“ erfolgt die Oberflächenwiederherstellung in den Rohrgrabenbereichen entsprechend dem vorhandenen Bestand beziehungsweise nach Vorgaben des Straßenbaulastträgers.

Die Stadt Rudolstadt übernimmt in der Straße „An der Teichwiese“ die Wiederherstellung beziehungsweise den Straßenbau der Restflächen außerhalb der Rohrgrabenbereiche, um eine durchgängige, ebene und funktionsfähige Straßenoberfläche zu gewährleisten. Darüber hinaus werden in den Straßen „Entleich“ und „An der Teichwiese“ Entwässerungseinrichtungen eingebaut.

Beide Maßnahmen wurden bereits im Jahr 2025 begonnen und sollen nach derzeitiger Planung bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Während der Bauphase müssen die bestehenden Medienleitungen weiterhin in Betrieb bleiben, um die Ver- und Entsorgung der Anlieger jederzeit sicherzustellen.

Aufgrund der begrenzten Trassenbreite können die Bauleistungen nur unter abschnittsweisen Straßensperrungen umgesetzt werden. Ein halbseitiger Ausbau mit Ampelregelung ist aus bautechnischen Gründen sowie aus Gründen der Arbeitssicherheit nicht möglich und würde die Bauzeit erheblich verlängern. Die Umleitungsstrecken werden entsprechend ausgeschildert. Die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger werden um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen gebeten.