Am Dienstag um 18:00 Uhr wird im Rahmen einer Podiumsdiskssion im Schillerhaus wird in die jüngere deutsche Geschichte zurückgeblickt. Vor 35 Jahren, am 18. März 1990, fand die letzte und zugleich einzige Volkskammerwahl statt, die demokratischen Grundsätzen entsprach. Das Ende der DDR war bereits absehbar und die meisten Wählerinnen und Wähler entschieden sich für Parteien, die eine schnelle Vereinigung mit der Bundesrepublik versprachen. Die Wahlbeteiligung lag bei 93,4 Prozent. Im Rahmen der Diskussionsreihe über Demokratie damals und heute, über Wünsche und Wirklichkeit, über Mitwirkung und Verantwortung und über den Wert des Dialogs diskutieren ehemalige Abgeordnete der Volkskammer, heutige Landrätinnen und Landräte sowie Gäste aus der Wissenschaft. Im Schillerhaus Rudolstadt ziehen Marko Wolfram, Landrat des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, Dr. Gerhard Botz, ehemaliger Abgeordneter der Volkskammer und MdEP, und die Historikerin Dr. Bettina Tüffers Bilanz.
Eine Kooperationsveranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, des Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Evangelischen Akademie Thüringen. Aus terminlichen Gründen findet die Veranstaltung schon am 26.08. statt und nicht wie teilweise vermerkt am 27.08.