Fotoausstellung von Elena Enge in der KulTourDiele und im Rathaus
Es ist die östlichste Metropole des westlichen Kontinents – Perm, die Millionenstadt am Ural. Eine Stadt, die das Dunkel der Geschichte hinter sich lässt und mittlerweile zum internationalen Zentrum der Kultur avanciert. Die gelernte Mediengestalterin Elena Enge wurde 1966 in Perm geboren.
Dort lernte sie 1992 einen jungen Thüringer kennen, der an der Gastrasse im Permer Gebiet arbeitete. Nach der Hochzeit zog das Paar gemeinsam nach Deutschland. In Rudolstadt hat Elena Enge ein neues zu Hause gefunden. Seitdem sie die digitale Fotografie für sich entdeckt hat, lässt sie die Kamera nicht mehr aus der Hand. Damit verleiht sie ihren unterschiedlichen Gefühlen für die alte und die neue Heimat Ausdruck. In ihrer Ausstellung zeigt Elena Enge die pulsierende Industriemetropole und Kulturstadt Perm und im scheinbaren Gegensatz dazu die unendliche Weite entlang des Kama Flusses, mit Dörfern und Landhäusern, die an "Doktor Schiwago" erinnern.
Das russische Sprichwort "Das Glück ist nicht hinter den Bergen" ist angesichts der nahen Uralberge wohl charakteristisch für Perm. Für Elena Enge ist es Lebensphilosophie.
Die Fotoausstellung wird am Freitag, 04. Juni 2010, um 18.00 Uhr eröffnet und ist bis zum 16. Juli zu sehen.
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