Einen ganzen Schwung alter Inszenierungsplakate hat das Theater Rudolstadt am vergangenen Mittwoch an das Rudolstädter Stadtarchiv übergegeben. Knapp 70 verschiedene Motive, vornehmlich aus der Ära von Intendant Peter Pachl in den 1990er Jahren, aber auch aus der Zeit der Fusion mit dem Landestheater Eisenach (1995 bis 2002) erweitern nun den dortigen Theaterbestand. Sie werden alsbald öffentlich zugänglich gemacht und dann Stück für Stück digitalisiert. Die Herausforderung dabei: Oft wurden keine Daten auf den größtenteils kunstvoll gestalteten Plakaten abgedruckt, so dass ihre zeitliche Einordnung nur mithilfe der Aufführungslisten des Theaters erfolgen kann.
Wer sich für den bereits vorhandenen Theaterbestand interessiert – er lässt sich jederzeit online im Findbuch des Stadtarchivs einsehen. Und noch ein Hinweis an alle, die vielleicht sogar selbst alte Plakate besitzen möchten. Eine Auswahl von Duplikaten wird bei gutem Wetter zum Theaterfest am 1. September, ab 15 Uhr in den Thüringer Bauernhäusern in Rudolstadt ausgestellt und ist gegen eine Spende erhältlich.