Petition: Forderung einer Übergangslösung zur Busverbindung im Ortskern Volkstedt

Mögliche Lösungsvorschläge der Stadt Rudolstadt, dem Zweckverband ÖPNV Saale-Orla und der KomBus zur Verbesserung der aktuellen Situation

Die Stadt Rudolstadt und KomBus haben auf eine eingegangene Petition reagiert, in der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Volkstedt die Einrichtung von Ersatzhaltestellen für die von der aktuellen Baumaßnahme in der Breitscheidstraße betroffenen Haltestellen (Volkstedt Breitscheidstr. & Volkstedt Kirche) fordern. Die aktuelle Situation hat zu Unzufriedenheit bei den Anwohnern geführt, woraufhin die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Zweckverband ÖPNV Saale-Orla und KomBus mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation diskutiert hat.

In der Petition wird die Sorge geäußert, dass die nächsten Haltestellen für die Bürgerinnen und Bürger der Umgebung bis zu 800 Meter entfernt sind, was insbesondere für ältere Menschen ein Problem darstellt. Die Stadt Rudolstadt und KomBus möchten betonen, dass sie die Bedenken der Anwohner ernst nehmen und bemüht sind, eine zufriedenstellende Lösung zu finden. So wurde bereits mit Beginn der Baumaßnahme eine zusätzliche Haltestelle in Höhe des DRK in der Breitscheidstraße eingerichtet.

Geplant sind nun folgende weitere Schritte:

1. Planung eines Rufbusses mit 3-4 Abfahrten: Um den Bedürfnissen der Bevölkerung noch besser gerecht zu werden, ist KomBus derzeit aktiv dabei, die Möglichkeit eines Rufbusses zu planen. Dieser Service würde es den Anwohnern ermöglichen, den Bus gezielt zu bestimmten vorgegebenen Zeiten anzufordern und somit eine flexible Transportlösung zu erhalten.

2. Prüfung der Möglichkeit einer Mitfahrbank: Die Machbarkeit einer Mitfahrbank wird derzeit von der Stadt Rudolstadt in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband ÖPNV Saale-Orla geprüft. Dieses Konzept würde es den Einwohnern ermöglichen, unkompliziert Mitfahrgelegenheiten zu finden und so Fahrten zu teilen.

Die Stadtverwaltung, der Zweckverband ÖPNV Saale-Orla und die KomBus betonen, dass sie sich bewusst sind, dass die derzeitige Situation für einige Bürgerinnen und Bürger eine Herausforderung darstellt. Sie sind daher bestrebt, mit den genannten Maßnahmen eine adäquate Alternative zur Verfügung zu stellen.

Bürgermeister Reichl äußerte sich zu diesem Thema wie folgt: "Die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sind uns wichtig und wir nehmen ihre Sorgen und Bedenken ernst. Die gemeinsamen Bemühungen von Stadt, Zweckverband und KomBus zeigen, dass wir aktiv an Lösungen arbeiten, um den Verkehrsbedürfnissen gerecht zu werden und den Anwohnern während der Bauphase bestmöglich entgegenzukommen".

Die Stadtverwaltung, der Zweckverband ÖPNV Saale-Orla und die KomBus bitten aber auch weiterhin um Verständnis, wenn bei notwendigen Baumaßnahmen nicht immer alle dort befindlichen Haltestellen für den Zeitraum der eingerichteten Baustellen ersetzt werden können.

Die Stadt Rudolstadt und KomBus werden die Situation weiterhin genau beobachten und eng mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammenarbeiten, um die Mobilität in der Region zu verbessern und den Herausforderungen der Baustelle angemessen zu begegnen.