Rudolstadt-Festival 2023

Ticketverkauf beginnt am 1. Februar: Festival verzichtet auf Preiserhöhung

Ticketverkauf beginnt am 1. Februar: Festival verzichtet auf Preiserhöhung

Am 1. Februar eröffnet das größte deutsche Festival für Roots, Folk und Weltmusik den Ticketverkauf. Die Kartenpreise bleiben dabei wie 2022: Das Dauerticket kostet weiterhin 120 €, Kombikarten inklusive Übernachtung auf Zelt- oder Caravanplatz gibt es für 150 €. Beide Ticketarten gelten für alle vier Tage vom 6. bis 9. Juli 2023 und das komplette Programm an fast 30 Orten in der thüringischen Stadt.

Zwar spüre auch das Festival die weiter steigenden Kosten in der Veranstaltungsbranche und die allgemeinen Preiserhöhungen deutlich, sagt Festivaldirektorin Petra Rottschalk. „Wir mussten aber erst im vergangenen Sommer nach der langen Pandemie-Pause die Karten verteuern, was für viele unserer Besucherinnen und Besucher schmerzhaft war. Darum haben wir uns entschieden, 2023 auf eine Erhöhung zu verzichten.“

Das gilt auch für die beim Rudolstadt-Festival üblichen Ermäßigungen: Kinder und Jugendliche von 7 bis 16 Jahren zahlen für alle Ticketvarianten nur die Hälfte. Auch wer im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt wohnt, bekommt das Dauerticket 50% günstiger.

Erneute Zusammenarbeit mit TixforGigs

Beim Kartenverkauf arbeitet das Rudolstadt-Festival wieder mit dem Ticketanbieter TixforGigs zusammen. Karten sind ab 1. Februar über www.rudolstadt-festival.de als Print@Home-Variante im Angebot oder als Fan-Ticket im Postversand. Daneben verkaufen auch die Tourist-Informationen in Rudolstadt und Saalfeld Festivalkarten sowie alle Vorverkaufsstellen von TixforGigs.

Vor Ort in Rudolstadt wird es an den Festivaltagen Freitag bis Sonntag auch wieder Karten für 10 € (ermäßigt 5 €) geben, die nur in der Innenstadt gültig sind.

Line-up 2023: Erste Namen sind bestätigt

Für das Line-up im kommenden Sommer stehen die ersten Namen fest. Dazu gehört unter anderem die Band Ímar aus Glasgow, eine Ausnahmeerscheinung unter den jungen keltischen Musikern und Musikerinnen, die sich binnen kürzester Zeit etliche Auszeichnungen erspielt hat. International schon lange bekannt ist David Krakauer: Der Grammy-nominierte Klarinettist aus New York steht für Klezmer jenseits der Klischees. Gemeinsam mit der vielseitigen Künstlerin Kathleen Tagg hat er die Gruppe Krakauer & Tagg’s Mazel Tov Cocktail Party ins Leben gerufen und setzt Impulse zwischen Avantgarde, Dancefloor und Tradition. Erstaunliche gesangliche Harmonie bringt das A-Cappella-Ensemble A Filetta nach Rudolstadt. Es hat den polyphonen Männergesang der Insel Korsika erfolgreich wiedererweckt und bezieht auch andere kulturelle Gesangstraditionen in sein breitgefächertes Repertoire mit ein.

Als erste Künstlerin für den Länderschwerpunkt Kuba ist Ana Carla Maza bestätigt. Die Cellistin und Sängerin wird für ihren außergewöhnlichen Stil aus Klassik, Jazz und Weltmusik gefeiert. Für den Länderschwerpunkt sind etwa zehn Gruppen geplant, die die aktuelle kubanische Musikszene spiegeln.

Die Zusammenarbeit mit der European Broadcasting Union setzt das Festival auch 2023 fort. An dieser Partnerschaft beteiligen sich neben dem MDR Rundfunkanstalten und Ensembles aus rund 15 Mitgliedsländern der EBU.

Festival-Sampler wird eingestellt

In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal keinen Live-Sampler mit Mitschnitten vom zurückliegenden Festival.  Bis 2019 wurde jährlich im Dezember ein solches Doppelalbum veröffentlicht. Trotz sinkender Verkaufszahlen hat das Festivalteam lange daran festgehalten, weil der Sampler mit dem aufwändig gestalteten Booklet für viele Fans Sammlerwert hatte. Zuletzt standen aber Aufwand und Produktionskosten in keinem vertretbaren Verhältnis mehr zur Nachfrage. Das Festival verzichtet darum künftig auf die Veröffentlichung eines Samplers.


Das Rudolstadt-Festival in Thüringen ist das größte deutsche Festival für Roots, Folk und Weltmusik. Die 31. Ausgabe findet vom 6. bis 9. Juli 2023 statt. Dafür sind mehr als 300 Veranstaltungen mit Künstlern aus rund 40 Ländern geplant, Konzerte in der ganzen Stadt, Tanz- und Musik-Workshops, ein Kinderfest sowie Diskussionen.
 

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