Die Schülerinnen und Schüler der Westschule

Die Schülerinnen und Schüler der Westschule freuen sich über das neue digitale Angebot. Foto: Michael Wirkner

Schulleiterin Jana Zunft und die AG "Mundart"

Schulleiterin Jana Zunft und die AG "Mundart" der Anton-Sommer-Schule bei der Begrüßung der ersten Gäste im neuen Multifunktionsraum. Foto: Michael Wirkner

Neues Equipment im Projektraum der Anton-Sommer-Schule.

Neues Equipment im Projektraum der Anton-Sommer-Schule. Foto: Michael Wirkner

Schüler der Westschule erforschen die neue digitale Unterrichtsform am Tablet.

Schüler der Westschule erforschen die neue digitale Unterrichtsform am Tablet. Foto: Michael Wirkner

Wenn Lernräume auch Lebensräume werden

Zwei ganz unterschiedliche Arten von Projekträumen konnte die Stadt Rudolstadt gestern an zwei ihrer Staatlichen Grundschulen übergeben. Bereits im letzten Jahr entstand ein neuer Multifunktionsraum in der Anton-Sommer-Schule. Insgesamt wurden hier 25.000 EUR investiert, die zu 95% durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gefördert wurden. Der Raum bietet eine reichhaltige neue Ausstattung, wie eine Bühne, neue Licht- und Tontechnik, Stapeltische, neue Stühle mit Schreibunterlagen, Musikinstrumente und eine Spiegelwand. Schulleiterin Jana Zunft ist glücklich und begeistert über die neuen Möglichkeiten im Raum. So könne sie sich vorstellen, den Raum zukünftig für die Theatergruppe, die AG Mundart, den Musikunterricht sowie pädagogischen und sonderpädagogischen Unterricht, Fortbildungen, Beratungen aber auch Emotionstraining oder für die AG Yoga zu nutzen. „Denn der neue Lernraum ist ja auch eine Art Lebensraum, der die sozialen aber auch künstlerischen Fähigkeiten unserer Kinder fördern soll.“, so Zunft bei der Übergabe.

Auch Schulleiterin Heidi Kober von der Grundschule Rudolstadt-West kann sich über einen neu eingerichteten Lernraum freuen. Ihre Schule startet in das Zeitalter der digitalen Schule. Dafür wurden zehn iPads, eine digitale Tafel sowie eine moderne Möbelausstattung angeschafft. Die Kosten betrugen hier 20.300 EUR und wurden ebenfalls zu 95% durch das Ministerium gefördert. Zukünftig können die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Lernprogrammen den Umgang mit Tablets erforschen. Aber auch sonderpädagogischer Unterricht wie Deutsch als Zweitsprache oder allgemeiner Förderunterricht mit Hilfe der Tablets sind denkbar.

„Es ist schön, diese zwei Projekträume auf den Weg gebracht zu haben. Es war ein Kraftakt die Förderrichtlinien in so kurzer Zeit abzuarbeiten. Aber wir haben es geschafft.“, erklärt Mirko Schreiber, 1. Beigeordneter der Stadt Rudolstadt und verantwortlich für die Schulen, erleichtert. Er hofft, dass die Räume jetzt schnell in den Schulalltag integriert werden und ein echter Zugewinn für die Schülerinnen und Schüler werden. Auf einer Bühne im Scheinwerferlicht stehen oder Matheaufgaben am Tablet lösen sind spannende Lehrformen, die ein erster Schritt zur modernen Schule sein sollen. Die gestern anwesenden Mädchen und Jungen jedenfalls waren begeistert.

Michael Wirkner
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit