Zweiter Treff des Runden Tisches gegen Fremdenfeindlichkeit

Mit der Schaffung eines "Runden Tisches" hat die Stadt Rudolstadt gemeinsam mit der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands ein Zeichen gegen die allerorts anzutreffende

Mit der Schaffung eines "Runden Tisches" hat die Stadt Rudolstadt gemeinsam mit der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands ein Zeichen gegen die allerorts anzutreffende Fremdenfeindlichkeit im Alltag gesetzt. Im Rahmen der Aktion "Nächstenliebe verlangt Klarheit" trafen sich engagierte Vertreter aus Politik, Kirche, Bildung, Kultur und Medien am 8. Mai zu einer Auftaktveranstaltung im Rudolstädter Rathaus. Nun hat ein zweites Treffen unmittelbar an die Gespräche angeknüpft. Die Veranstaltung, wiederum von Superintendent Peter Taeger moderiert, fand am 1. Juli im Sitzungssaal des Rathauses statt. Ziel war es, zu einem Selbstverständnis der Runde zu kommen und das Netzwerk gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit hier vor Ort zu erweitern. Im Mittelpunkt der Diskussion standen ebenso Informationen über Strukturen, Auftreten und Aktivitäten der rechtsextremen Szene. Als sachkundige Referentin dazu war Petra Pawelskus vom Mobit-Team (Mobile Beratung in Thüringen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus) gern der Einladung nach Rudolstadt gefolgt. Zu einem nächsten Treffen, das für den 16. September verabredet wurde, stehen Vorschläge an, wie in Rudolstadt mit konkreten Maßnahmen und öffentlichen Veranstaltungen weiterhin präventiv gearbeitet und zur Aufklärung beigetragen werden kann. Unbedingt einzubeziehen, so eine Anregung, sind dabei Vertreter der hier lebenden ausländischen Mitbürger.