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TEILUNG VON GRUNDSTÜCKEN

Die Teilung eines Grundstücks ist die dem Grundbauamt gegenüber abgegebene oder sonst wie erkennbar gemachte Erklärung des Eigentümers, dass ein Grundstücksteil grundbuchmäßig abgeschrieben und als selbständiges Grundstück oder als ein Grundstück zusammen mit anderen Grundstücken oder mit Teilen anderer Grundstücke eingetragen werden soll.

Durch die Teilung eines Grundstückes im Geltungsbereich eines Bebauungsplans dürfen keine Verhältnisse entstehen, die den Festsetzungen des Bebauungsplanes widersprechen (§ 19 BauGB).

Ist das Grundstück bebaut oder dessen Bebauung genehmigt, dürfen durch die Teilung eines Grundstücks keine Verhältnisse geschaffen werden, die der Thüringer Bauordnung  oder den aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften widersprechen (§ 7 ThürBO).

Soll bei einer Teilung eines Grundstückes von den Vorschriften der Thüringer Bauordnung oder den aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften abgewichen werden, ist § 66 ThürBO - Abweichungen -  entsprechend anzuwenden. Der erforderliche Antrag kann auch ausdrücklich den in § 19 Abs. 2 BauGB beschriebenen Inhalt haben.

 

Der Eigentümer oder Erwerber (nicht aber Notare oder Vermessungsstellen) eines Grundstücks kann sich auf schriftlichen Antrag von der zuständigen Bauaufsichtbehörde ein (kostenpflichtiges) Zeugnis darüber ausstellen lassen, dass die geplante Teilung des Grundstückes den Anforderungen der Thüringer Bauordnung entspricht.

 

Im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet bedarf die Teilung eines Grundstücks der schriftlichen Genehmigung der Gemeinde (§ 144 Abs. 2 Nr. 5 BauGB).

 

 

Zuständige Stelle:

 

Genehmigungsbehörde

Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt

Fachdienst Bauaufsicht/Denkmalschutz

Schloßstraße 24
07318 Saalfeld

 

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