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Home / Stadt & Bürger / Bauen & Wohnen / Prämierung und Anerkennung beispielhafter Bauvorhaben in der historischen Altstadt von Rudolstadt / Prämierung und Anerkennung 2011
PR─MIERUNG UND ANERKENNUNG 2011

1. Prämierung der Gesamtsanierung des Wohn- und Geschäftshauses Alte Straße 2

Gewürdigt wird das beispielhafte Bemühen des Bauherrn an einer für die Altstadt prägenden und erhaltenswerten Eckbebauung, die ihr repräsentatives Aussehen durch den Rückbau vorhandener Gliederungselemente und Sprossenteilungen in den Fenstern in den 1970er und 1980er Jahren verloren hatte, wieder herzustellen. Das Ergebnis der behutsamen Sanierung ist dabei nicht nur die gelungene Gestaltung der Fassade, sondern auch die Wiederbelebung eines alten Hauses durch innere Umbauten für eine modern ausgestattete Wohnung und gewerblich genutzte Flächen. Damit wurde auch ein Beitrag zur nachhaltigen Wiederbelebung der historischen Innenstadt geleistet. Um das historische Erscheinungsbild an diesem Standort wiederherzustellen, mussten aufgrund der Besonderheit der von drei Seiten einsehbaren Ecksituation eine Vielzahl unterschiedlicher Schmuckelemente (Fenstergewände, Gesimse) und Fenster mit historischer Gestaltung in Holz nachgebildet werden. Dies erforderte für den Bauherrn, trotz Unterstützung der Maßnahme aus Mitteln der Mehraufwandsförderung, einen zusätzlichen hohen finanziellen Aufwand, der zusammen mit der erreichten städtebaulichen Qualität besonders zu würdigen ist. Die neuen Haustüren und Schaufensteranlagen fügen sich harmonisch in die Fassadengestaltung ein.

 

Alte Straße 2 Alte Straße 2
Alte Straße 2

2001

2012 2012

 

 

2. Anerkennung für die gelungene Fassadengestaltung des Wohngebäudes Stiftsgasse 28

Wie bei vielen anderen Gebäuden in der Altstadt ging die ehemals typische Altstadtfassade durch fehlende Instandhaltungsmittel in den Jahrzehnten vor der Wende verloren. Gliederungselemente wurden entfernt. Der Einbau neuer Fenster erfolgte ohne Sprossung. Als Fassadenputz kam der "Münchner Rauputz" zum Einsatz, der Sockel wurde mit Bossensteine bis unter die Fensterbank des Erdgeschosses ausgeführt. Die ehemals vorhandene alte Haustür wurde mit einfachem Material ergänzt. Mit der erfolgten Fassadensanierung wurde die Proportion der hohen und schmalen Fassade durch die Verwendung von gliedernden Gesimsen verbessert. Die Fensteröffnungen erhielten handwerklich wertvolle altstadttypische Fenster und umlaufende Fenstergewände in Holz mit gerollten Fensterblechen. Die Haustür wurde als Holzkassettentür mit Glasfüllung und Oberlicht liebevoll im Detail gestaltet. Die Fassadensanierung, die eine deutliche Aufwertung des Stadtbildes bewirkt hat, erfolgte ohne die Inanspruchnahme von Fördermittel der Mehraufwandsförderung.

 

Stiftsgasse 28 Stiftsgasse 28
Stiftsgasse 28

2003

2012 2012

 

 

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