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"OUT! – GEFANGEN IM NETZ": THEATERPREMIERE IM KLASSENZIMMER
Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Ein Polizeioberkommissar kommt in eine Klasse und berichtet über Cyber-Mobbing. Erst ganz allmählich merken die Schüler, dass sie sich nicht in einer lockeren Aufklärungsstunde befinden, sondern mitten in einer Theateraufführung. Von dieser Überrumpelungstaktik lebt das subversive Theaterstück "Out! – Gefangen im Netz" von Knut Winkmann, das vom Theater Rudolstadt zusammen mit dem Landestheater Eisenach ab dem 25. September in den Schulen der Region gezeigt wird. Regie führte der Leiter des Jungen Schauspiels, Stephan Rumphorst.
Wenn Hauptkommissar Stein (gespielt von Roman Kimmrich) über Cyber-Mobbing und die Gefahren des Internets spricht, dann klingt das sehr persönlich. Denn es geht um Vicky, seine eigene Schwester. Ihr wurde die Faszination und Verlockung der sozialen Netzwerke zum Verhängnis. Am Anfang war nur dieser Satz im Netz. Dann tauchten Bilder auf und ein Video. Und plötzlich war sie Mode, bei allen und überall. Selber schuld? Vickys Versuche, alles rückgängig zu machen und diesem Cyber-Alptraum ein Ende zu setzen, waren vergeblich. "Das Internet vergisst nie!"
Mit "Out! – Gefangen im Netz" hat der 1975 in Wetzlar geborene Autor Knut Winkmann ein packendes Klassenzimmerstück über Cybermobbing im Internet, aber auch über Zivilcourage im realen Leben geschrieben. Seit seiner Entstehung 2013 regte es in den Klassenzimmern vieler Schulen zur Diskussion über den Umgang mit sozialen Netzwerken an. Die Inszenierung des Landestheaters Eisenach wird in Kooperation mit dem Theater Rudolstadt u. a. am Erasmus-Reinhold-Gymnasium Saalfeld, an der Regelschule Königssee und in der "Geschwister-Scholl"-Regelschule Bad Blankenburg zu sehen sein. Es ist zugleich der Auftakt der Zusammenarbeit beider Theater, die mit dieser Spielzeit beginnt.

Quelle: Thüringer Landestheater Rudolstadt / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

21.09.2017


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