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VEREINIGUNG EHEMALIGER ZWANGSARBEITER AUS SLOWENIEN BESUCHTE RUDOLSTADT
VEREINIGUNG EHEMALIGER ZWANGSARBEITER AUS SLOWENIEN BESUCHTE RUDOLSTADT VEREINIGUNG EHEMALIGER ZWANGSARBEITER AUS SLOWENIEN BESUCHTE RUDOLSTADT Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Erneut konnten in Rudolstadt Mitglieder der Vereinigung ehemaliger slowenischer Zwangsarbeiter, die während des 2. Weltkrieges in der Region Arbeitsdienste verrichten mussten, in Rudolstadt empfangen werden. In regelmäßigen Abständen gab es diese Besuchsreisen von Zeitzeugen, die damals noch Kinder waren sowie deren familiäre Angehörige, seit dem Jahr 1998. Inzwischen war auch ein kleiner Freundeskreis aus Rudolstadt bereits mehrere Male zu Veranstaltungen des Vereins nach Slowenien eingeladen. Die Reisegruppe, insgesamt 47 Personen, besuchte auch dieses Mal eine Gräberanlage auf den Rudolstädter Nordfriedhof, die im Jahr 2000 neu gestaltet wurde und in der Zwangsarbeiter aus Slowenien bestattet sind. In Beisein von Bürgermeister a.D. Hartmut Franz, dem 1. Beigeordneten Mirko Schreiber und Sabine Christophersen vom Fachdienst Tourismus gab es dort am Dienstagvormittag im Gedenken an die Verstorbenen bewegende Augenblicke. Anschließend wurde noch das Gelände der ehemaligen Stauchschen Porzellanfabrik besucht, in der slowenische Zwangsarbeiter bis 1945 untergebracht waren. Die Weiterfahrt der Gäste führte dann unter anderem auch an Gedenkstätten in Arnstadt, Ilmenau und im ehemaligen KZ Buchenwald.

Presse/ÖA, FMW

Foto (M. Schreiber):
Zdenka Kaplan, Fanc Znidarsic, und eine weitere Schwester (v. r. n. l.) am Grabmal auf dem Nordfriedhof, das auch an ihren Bruder und Vater erinnert

24.05.2017


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