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VORJAHRESSIEGER "X-RUNNERS" GEWINNEN 9. SCHILLER-STAFFEL-LAUF NACH SPANNENDEM ZWEIKAMPF MIT DEN "SPEEDY’S SPORT SCHART"
VORJAHRESSIEGER

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2017

VORJAHRESSIEGER Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Die erste Herausforderung beim 9. Schiller-Staffel-Lauf hatte die Städtereinigung Rudolf Ernst & Co. GmbH zu bewältigen. Denn just in den Minuten, da der Start am Samstagmorgen um 7 Uhr auf dem Markt in Rudolstadt erfolgen sollte, sammelte das Entsorgungsunternehmen in der Ratsgasse gelbe Säcke ein. Doch die Kollegen "hauten" rein und ehe die ersten Läufer die Ecke Stiftsgasse erreicht hatten, war das große Auto abgebogen und der Weg frei. Es sollte der einzige aufregende Moment beim Traditionslauf bleiben, denn im Gegensatz zu manchem Jahr zuvor wählte kein Läufer eine falsche Strecke und auch das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Rudolstadt, hatte nur wenig zu tun.

56 Staffeln schickte Bürgermeister Jörg Reichl auf die erste, 13,5 km lange Etappe Richtung Schauenforst. Dabei kam die Hälfte aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Aber auch Läufergruppen aus Jena, Gerlingen, Erfurt, Arnstadt, Kranichfeld, Ingolstadt, Bad Berka, Hermsdorf und Berlin waren angereist. Diese Zahl bedeutet neuen Rekord und die Veranstalter, die Stadtverwaltung Rudolstadt und der LAC Rudolstadt e.V. , sahen sich bei der Verlegung des Termins von Ende August auf Anfang Mai bestätigt. Der wird auch so bleiben, denn der Jubiläums-Schiller-Staffel-Lauf findet 2018 am 5. Mai statt.

Natürlich war es nicht unbedingt das Ziel der meisten Staffeln, um vordere Plätze mitzulaufen. Dieses Vorhaben war insbesondere dem Vorjahressieger "X-Runners" aus Jena und den "Speedy's Sport Schart" aus Rudolstadt vorbehalten. Die Favoriten lieferten sich einen harten Kampf. Jeweils mit der Übergabe an den jeweils nächsten Läufer an den Wechselstellen änderte sich auch die Platzierung der beiden führenden Staffeln. So musste die Entscheidung auf dem letzten Abschnitt, der die Läufer über 10,1 km vom Luisenturm zum Markt führte, fallen. "X-Runners" Schlussläufer Florian Lecht machte noch mal richtig "Betrieb" und hatte am Ziel nach 89 Kilometern nicht nur die Rekordzeit von 05:53:24 Stunden mit seiner Staffel erreicht, sondern auch noch einen komfortablen Vorsprung von vier Minuten und 25 Sekunden auf die "Speedy's Sport Schart" herausgelaufen. Die Klasse der beiden Erstplatzierten zeigt auch der Abstand, mit dem "Luigi an Friends" - hier startete als zweiter Läufer Hagen Brosius, bekannt von "Getting Tough"- das Ziel erreichten. Sie liefen über 40 Minuten nach dem Zweiten ein. Für die letzte der 35 Männerstaffeln blieb die Uhr bei 09:22:10 stehen.

Mindestens drei Frauen mussten in einem Team sein, um als Mix-Staffeln zu zählen. Dieses Kriterium erfüllten 13 Läufergruppen. Und auch in diesem Wettbewerb ging der Sieg nach Jena. "Die Kilometerfresser" benötigten 06:39:11 Stunden und verwiesen die "Speedy's Sport Schart Mix" mit zweieinhalb Minuten Vorsprung auf Rang zwei. Dritter wurden die "X-Runners-Mix" (07:10:48).

Auch acht Frauenstaffeln hatten sich gemeldet. Mir dem "LC Ron Hill" gewann eine Staffel aus Berlin, die erstmals in Rudolstadt war, in einer Zeit von 08:10:55. Zweiter wurde der "Schwabenpfeil" (08:23:15) vor den "Copacabana-Läuferinnen" (08:26:05). Der "Laufrausch Rudolstadt" setzte nach zehneinhalb Stunden den Schlusspunkt unter ein, das bestätigten viele Läufer, gelungenes Event.

Das wurde von zahlreichen Sponsoren unterstützt, wobei die Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt (KSK) und die Energieversorgung Rudolstadt (EVR) die wichtigsten Partner von Stadt und LAC Rudolstadt e.V. waren. Deshalb führten neben dem Stadtoberhaupt auch KSK-Vorstand Carsten Sprenger, der natürlich mitgelaufen war und sich beim Geburtstagständchen für Stefan Eberhard von den "Schaalaer Köstlichen" auch als sehr passabler Sänger erwies, und EVR-Vertriebsleiter Christian Engel die Siegerehrung durch. Zu der wurden auch die Radbegleiter, von denen einige mehrere Strecken und sogar die Gesamtstrecke absolvierten, gewürdigt.

Dass viele Eltern mit ihren Kindern den Markt am Nachmittag einen Besuch abstatteten, lag auch an den Angeboten der Kreissportjugend, des THW und dem Street-Soccer-Fußballturnier, das die Offene Kinder- und Jugendarbeit Rudolstadt organisierte.

Hartmut Gerlach

11.05.2017


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