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DREIKLANG-NEUJAHRSEMPFANG MIT BILANZ-PRESSEKONFERENZ, FESTAKT UND VIELEN GESPRÄCHSMÖGLICHKEITEN
DREIKLANG-NEUJAHRSEMPFANG MIT BILANZ-PRESSEKONFERENZ, FESTAKT UND VIELEN GESPRÄCHSMÖGLICHKEITEN

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2017

DREIKLANG-NEUJAHRSEMPFANG MIT BILANZ-PRESSEKONFERENZ, FESTAKT UND VIELEN GESPRÄCHSMÖGLICHKEITEN Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte

Zum traditionellen Neujahrsempfang des Städtedreiecks war die Stadthalle in Bad Blankenburg am vergangenen Freitagabend mit rund 550 erschienenen Gästen wieder gut gefüllt. Bevor die Thüringer Symphoniker unter der Leitung Oliver Weders die inzwischen 9. Veranstaltung dieser Art mit ihrer musikalischen Umrahmung eröffneten, gab es die alljährliche Pressekonferenz, bei der die drei Bürgermeister zusammen mit Geschäftsführer Frank Krätzschmar und Dr. Reinhard Scholland von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen Bilanz zogen zu den Aktivitäten des Städteverbundes im Jahr 2016.

 

Themen waren dabei unter anderem die Diskussionen um die geplante Gebietsreform, die Vorhaben und Realisierungschancen der Straßenbaumaßnahmen des Bundesverkehrswegeplanes in der Region sowie erfolgreiche Ergebnisse der interkommunalen Kooperation wie zum Beispiel der gemeinsame Veranstaltungskalender, die Tourismus-App, die InKontakt-Messe mit einer Steigerung der Besucherzahlen und der langfristige Nutzen für hiesige Projekte aus der Präsentation zur internationalen ExpoReal-Messe in München. Der Rudolstädter Bürgermeister Jörg Reichl ging insbesondere auf die gemeinsame Bewerbung des Dreiklang-Verbundes zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2024 ein. "Ein ganzes Stück bei der Erarbeitung des qualifizierten Bewerberkonzepts haben wir bereits zurückgelegt", so Reichl. "Vor allem in den Workshops mit Aktiven aus allen drei Städten hat sich dabei ein schönes Wir-Gefühl entwickelt." Abgabetermin für die Konzepte der insgesamt fünf Bewerber ist Ende März. Bad Blankenburgs Stadtoberhaupt Frank Persike, 2016 Vorsitzender im Rat der Bürgermeister, betonte in Sachen Kreisgebietsreform eine "Absage an die Einheitsstadt". Die Fusion der drei Städte zu einer Kommune soll es dabei also nicht geben. Wichtig sei allerdings, dass das Städtedreieck nach der Reform erhalten bleibt und der Kreissitz sich weiterhin innerhalb des Verbundes befindet.

 

Der Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Wolfgang Tiefensee (SPD) hielt dann während des Empfangs der zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Handel, Kultur, Sozial- und Gesundheitswesen, Verbänden, Institutionen sowie Vereinen die Festansprache. Er erinnerte dabei vor allem an Firmen-Besuche, die er in den vergangenen Monaten im Städtedreieck durchgeführt hatte, um daraus abgeleitet seinen großen Respekt für die Leistungen dort zu zollen. "Das Zauberwort heißt Innovation", verkündete der Minister. "Thüringen braucht noch mehr Innovationen, mehr neue, kluge Ideen - da sind wir noch nicht gut genug!" Außerdem appellierte er an die Gemeinden, die derzeitigen Fördermöglichkeiten für den digitalen Breitbandausbau unbedingt zu nutzen. Zum Thema Fachkräftemangel verwies er unter anderem auf die Notwendigkeit eines modernen Einwanderungsgesetzes. Zum Ende des offiziellen Teils und kurz vor der Buffet-Eröffnung erhielt er für sein Kommen noch von Bürgermeister Reichl einen Ankerstein-Bausatz überreicht, mit dem man das Brandenburger Tor nachbilden kann.

 

Einen besonderen Eindruck hinterließen ebenso die "Wünsche für das neue Jahr" von Saalfelds Stadtoberhaupt Matthias Graul, der turnusgemäß 2017 den Vorsitz im Rat der Bürgermeister innehat. Im Rückblick auf das vergangene Jahr, in dem es viele "Wolken und Gewitter" gegeben habe, nahm er auch Bezug auf Kriegsereignisse, Terrorismus, die Flüchtlingskrise und das zunehmende Auseinandertriften der Gesellschaft. Aber man solle sich auch die positiven Erfahrungen aus der Vergangenheit ins Gedächtnis rufen und die Zukunft nicht aufgeben, sondern gestalten. So sprach er allen Anwesenden für das bevorstehende, sehr anspruchsvolle Jahr besonderen Mut zu.

 

Umrahmt wurde der Empfang nicht nur durch die Beiträge der Thüringer Symphoniker, sondern auch von Mitwirkenden des Carneval-Clubs aus Bad Blankenburg, einer Ausstellung zur Landesgartenschau 2017 in Apolda sowie dem alljährlichen Foto-Rückblick per Leinwand-Präsentation zu wichtigen Ereignissen, Großveranstaltungen und touristischen Aktionen in den Dreiklang-Städten.

 

Frank Michael Wagner
Pressereferent

 

Foto (Alexander Stemplewitz): Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (4. v. l.) inmitten der drei Bürgermeister und touristischer "Repräsentanten" des Städtedreiecks

 


16.01.2017


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