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AUSSTELLUNG IN DER KULTOURDIELE: "DIE RUDOLSTÄDTER UND IHR THEATER"

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2017

Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte

Der Förderverein Theater Rudolstadt e. V. hat sich vor 10 Jahren gegründet. Er nimmt dieses kleine Jubiläum zum Anlass, in einer Ausstellung, die am Freitag, 20. Januar, 18.00 Uhr in der KulTourDiele eröffnet wird, auf die wechselvolle Geschichte des Theaters und Orchesters aufmerksam zu machen.

 

In der Präsentation "Die Rudolstädter und ihr Theater" mit Textdokumenten und Bildern aus Rudolstädter Archiven und dem Fotohaus Lösche soll daran erinnert werden, wie sich Rudolstädter Bürger in den vergangenen Jahrhunderten für ihr Theater engagiert haben und welche Aufmerksamkeit dieses Theater auch über die Grenzen Rudolstadts hinaus, beispielsweise durch Schiller und Goethe, hervorgerufen hat. Für die Heimatdichter Anton Sommer und Waldemar Klinghammer war unser Theater unverzichtbar.

 

Im Dezember 1919 beschloss der Stadtrat von Rudolstadt, das Hoftheater und die Hofkapelle in städtische Verwaltung zu übernehmen. Ein von den Nazis dominierter Verein "Nationale Volksbühne" trat für eine "freie Entfaltung der Kunst in nationaler Linie" ein und verlangte, dass "dieses Konzept restlos von deutschen Künstlern deutschen Blutes ausgeübt wird". Auf Anordnung des Gauleiters Fritz Sauckel schloss das Theater im September 1944 seine Pforten.

 

Schon wenige Monate nach dem Kriegsende gab das wieder eröffnete Theater Ende August 1945 seine ersten Vorstellungen. 1984 fanden die Arbeiterfestspiele in Rudolstadt statt. Mit seinen Veranstaltungen "Dialog 89" leistete das hiesige Theater einen wesentlichen Beitrag zur Wende auch in Rudolstadt. Zu Beginn des Jahres 2017 sollten die Rudolstädter, wie schon in den vergangenen Jahrzehnten, zum Ausdruck bringen, dass ihr Theater unverzichtbar ist.

 

Die Ausstellung in der KulTourDiele ist bis zum 18. Februar 2017 zu sehen.


16.01.2017


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