Startseite
HOME | KONTAKT
Home / Stadt & Bürger / Aktuelles / Archiv 2016 / Schillernde Ehrenamtspreisverleihung an verdienstvolle Bürger
SCHILLERNDE EHRENAMTSPREISVERLEIHUNG AN VERDIENSTVOLLE BÜRGER
SCHILLERNDE EHRENAMTSPREISVERLEIHUNG AN VERDIENSTVOLLE BÜRGER

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2016

SCHILLERNDE EHRENAMTSPREISVERLEIHUNG AN VERDIENSTVOLLE BÜRGER Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte

Im Schillerhaus Rudolstadt zeichneten Bürgermeister Jörg Reichl (BfR) und Stadtratsvorsitzender Herbert Wirkner (CDU) am vergangenen Mittwoch zwölf Persönlichkeiten mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Rudolstadt aus. Passend zum stilvollen Ambiente des historischen Ortes stimmte Christian Schröter vom theater-spiel-laden charmant, lustvoll und anregend als Friedrich Schiller auf den feierlichen Abend ein.


Zu den Geehrten gehört Gerhard Gollner aus Bayreuth, der als leidenschaftlicher Mit-Konstrukteur der Städtepartnerschaft mit Rudolstadt gilt. "Vor 50 Jahren war ich zum ersten Mal mit meinem damaligen Volleyballverein in Rudolstadt. Mit der lang ersehnten und viel diskutierten Städtepartnerschaft hat sich für mich im Jahr 1990 ein Traum erfüllt. Seitdem genieße ich es, regelmäßig mit Bayreuther Bürgern nach Rudolstadt zu reisen und ihnen diese wunderbare, an Kultur reiche Stadt, näherzubringen.", so Gerhard Gollner während der Verleihung.


Für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement zur Entwicklung des Gemeinwohls im Interesse der Stadt wurden die diesjährigen Ehrenamtsträger mit einer Urkunde, schillernden Präsenten und einer Laudatio des Bürgermeisters ausgezeichnet.

 

Gerhard Gollner

"Schon lange vor der Deutschen Einheit war Gerhard Gollner mit Rudolstadt aufgrund eigener sportlicher Aktivitäten eng verbunden und warb in seiner Heimatstadt Bayreuth schon sehr früh dafür, sich um eine Städtepartnerschaft mit Rudolstadt zu bemühen.
Nach dem 9. November 1989, also nach dem Fall der Mauer, setzte er sich verstärkt als Stadtrat der Stadt Bayreuth dafür ein, mit Rudolstadt nun die lang ersehnte und diskutierte Städtepartnerschaft einzugehen.
Seit der Verwirklichung seines Traums Anfang der Neunziger Jahre, ist er persönlich immer wieder Motor einer wirklich gelebten Städtepartnerschaft zwischen unseren zwei Städten und organisiert unermüdlich Begegnungen von Bürgern aus Bayreuth und Rudolstadt, hier besonders zu erwähnen, sein Bestreben , alljährlich Einwohner von Bayreuth für den Besuch unseres Rudolstadt Festivals nach Rudolstadt zu gewinnen.
Viele persönliche Besuche in den letzten 25 Jahre in unserer Stadt und Begegnungen mit Einwohnern unserer Stadt haben dazu beigetragen, die Städtepartnerschaft wahrlich mit Leben auszufüllen und echte Freundschaften zu schließen. Er macht sich in seiner Heimatstadt und darüber hinaus quasi zum Botschafter unserer Stadt. Um dies auch ständig nach außen zu dokumentieren, trägt sein PKW-Kennzeichen die Buchstaben BT - für Bayreuth und RU - für Rudolstadt.
Lieber Gerhard Gollner, wir möchten uns bei Ihnen auf diesem Weg recht herzlich bedanken und wünschen uns noch zahlreiche und interessante Begegnungen mit Ihnen und natürlich auch mit Bürgern aus Bayreuth. Für Ihr unermüdliches Wirken zum Wohle unserer beiden Städte zeichnen wir Sie heute mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Rudolstadt aus."


Silke Rein
Silke Rein wird heute für ihr Engagement in der Flüchtlingsarbeit geehrt. Sie betreut als Patin eine syrische Familie und ist damit Teil des Patennetzwerks der "Neuen Nachbarn Rudolstadt", das hier vor Ort eine wichtige Aufgabe bei der Integration von Menschen erfüllt, die bei uns Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen.
Im Patennetzwerk unterstützen Rudolstädterinnen und Rudolstädter Geflüchtete, die erst kürzlich nach Deutschland gekommen sind. Vermittelt durch die "Neuen Nachbarn Rudolstadt" sind seit Herbst vergangenen Jahres viele individuelle Patenschaften entstanden. Die Paten begleiten die Geflüchteten bei Behördengängen, helfen bei der Wohnungs- und Arbeitssuche und sind Ansprechpartner in vielen Alltagsfragen. Oft - so auch bei Silke Rein - spricht man zuerst Englisch miteinander. Doch sobald die ersten Deutschkurse beginnen ist es eine wichtige Aufgabe der Paten, mit den Flüchtlingen deutsch zu sprechen und so auch im Alltag die deutsche Sprache zu trainieren.
Silke Rein, die als Historikerin und Kunstkennerin beim Kunst-Auktionshaus Wendl arbeitet, widmet ihrer Patentätigkeit einen großen Teil ihrer Freizeit. Bei Familie Rein ist neben ihrem Mann und ihren beiden Söhnen inzwischen auch die Großmutter aktiver Teil der Patenfamilie. Zu dem syrischen Apotheker, der seit September 2015 ihr ursprüngliches "Patenkind" ist, sind vor einem Jahr noch seine Frau, eine angehende Fachärztin, und zwei kleine Jungen nach Rudolstadt gekommen. Auch ein weiterer Bruder, der in Syrien ebenfalls Medizin studiert hat, holt momentan noch seine junge Frau nach Rudolstadt.
Alle wurden sie in der Familie Rein herzlich aufgenommen. Der Familienanschluss, der durch die intensive Zusammenarbeit der Familien in den letzten Monaten entstand, ist für alle eine große Bereicherung. Feste werden zusammen gefeiert, es wird wechselseitig füreinander gekocht. Die kleinen Kinder, die am schnellsten Deutsch lernen, haben - nachdem sie ihre Großfamilien im Kriegsgebiet zurücklassen mussten - hier eine neue Familie gefunden.
Durch das außergewöhnliche Engagement Silke Reins sind die Syrer auf dem besten Weg, auch im deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Sie besuchen weiterführende Sprachkurse mit medizinischer Vertiefung, machen Praktika in Krankenhäusern und Apotheken und hoffen auf die baldige Anerkennung ihrer beruflichen Qualifikationen. Ohne die hartnäckige Unterstützung durch Silke Rein, ohne die Vernetzung der Patenfamilie hier in Rudolstadt und ohne den Glauben daran, dass Integration nur gelingt, wenn sich auch die aufnehmende Gesellschaft öffnet, wäre die syrische Flüchtlingsfamilie heute noch längst nicht so weit.
Das Engagement von Silke Rein ist Ermutigung und Ansporn für die Arbeit weiterer Menschen im Patennetzwerk."


Dr. Dieter Scheidig
"Dr. Dieter Scheidig ist nicht nur in Rudolstadt geboren, hat hier die Schule besucht und seine Lehre absolviert, er kehrte auch nach seinen zwei erfolgreichen Studiengängen für Museologie in Leipzig, einer langjährigen Leitertätigkeit im Regionalmuseum Bad Lobenstein und seinem absolvierten Studium, wo er dann auch im Jahr 2010 über ein Thema der Historischen Hilfswissenschaften sepulkralen Inhaltes promovierte, immer wieder in seine Heimatstadt zurück.
Seine ersten Gäste zu dem inzwischen etablierten "Rudolstädter Abend" begrüßte Dieter Scheidig bereits im April 2011 im Albert-Anton-Haus in der Borngasse. Bis heute suchten seine Veranstaltungen an Freitagabenden rund 2300 interessierte Bürgerinnen und Bürger auf.

Hervorzuheben sind seine heimatgeschichtlichen Artikel, die sich hauptsächlich mit dem 19. Jahrhundert beschäftigen oder mit alten geschichtlichen Veröffentlichungen, deren Anzahl und Qualität mehr als beeindruckend sind.Viele seiner historischen Artikel und Publikationen sind nicht in der Position einer Anstellung entstanden, sondern neben dem notwendigen Broterwerb.

Fragt man Dr. Scheidig, welches seine effektivste Leistung für Rudolstadts Geschichtsaufbereitung sei, antwortet er, dass er der verschwundenen Fürstlichen Gruft auf dem Garnisonfriedhof Form und Gesicht wiedergegeben habe.

Aber das ist es noch nicht ganz: Sein Durchsetzungsvermögen und seine Akribie, wenn es um den Erhalt historischer Bausubstanz geht, ist ganz im Vordergrund seines ehrenamtlichen Engagements anzusiedeln.
Sein Bemühen, dem Haus in der Borngasse 2 sein ursprüngliches Aussehen wiederzugeben, seine Offenheit, dieses Haus Interessierten mit Führungen jederzeit zugänglich zu machen, sind untrügliche Zeichen echten Museumsblutes.

Es ist Dr. Scheidig gelungen, ein unmittelbar einsturzgefährdetes, über 300 Jahre altes Bauernhaus in unserem Stadtgebiet zu retten und daraus zu einem großen Anteil ein Museum bäuerlicher stadtnaher Lebenskultur des 19. Jahrhunderts zu machen: Das ist beindruckend und faszinierend zugleich und verdient Anerkennung und Respekt."


Anke Wendl
"Eigentlich hatte und hat Anke Wendl mit dem Auktionshaus genügend Aufgaben - oftmals bis in die Nacht hinein brennt das Licht in der Villa in der August-Bebel-Straße. Und doch war sie als Gartenliebhaberin und begeisterte Rudolstädterin sofort Feuer und Flamme, als sich "Rudolstadt blüht auf" bildete.

Seit November 2010 ist sie hier eine unverzichtbare Größe, und es war und ist bis heute eine ihrer Leidenschaften. Ob es darum geht, Ideen für neue Projekte zu entwickeln und sie im Detail zu durchdenken, den Anregungen anderer zuzuhören und sie wertzuschätzen, ob es gilt, eine Schaufel in die Hand zu nehmen und herrliche Beete entstehen zu lassen - bei so vielen Aktivitäten ist Anke Wendl mit ihrer ganzen Persönlichkeit dabei.

Es scheint, als habe sie schier endlose Kraft - und auch wenn das natürlich nicht sein kann und auch nicht so ist, so scheint sie doch immer ein kleines Zeitfenster zu haben, strahlt Geduld aus und Ruhe, ist hilfsbereit und voller Schwung und Antriebskraft, hartnäckig, und sie hat immer eine gute Lösung zur Hand, gleicht aus und ist kreativ und voller Ideen.

Und wenn es doch einmal zu viel wird, dann kann sie das sagen, und sie hat dann so ein charmant schlechtes Gewissen dabei, das sie wirklich nicht haben muss. Denn sie tut so viel für die Stadt, für die Mehrung ihrer Schönheiten, für die Begegnung der Menschen. Vor allem um den Weinberg und den Fürstengarten, das Theaterumfeld und die Beete an der Post und am Usta sowie durch ihre langjährige Arbeit im Vorstand des Vereins hat sich Anke Wendl verdient gemacht.

Das ist nur ein kleiner Teil all ihrer ehrenamtlichen Aktivitäten, für die wir heute Danke sagen möchten."


Andreas Rietschel
"Seine Begeisterung für die Natur und besonders die Bäume behält Andreas Rietschel nicht für sich. Er versucht, seine Mitmenschen für alte Gemäuer, Bäume und sonstige Naturschätze zu begeistern.

Seit vielen Jahren hält er im Rudolstädter Weltladen Vorträge. Mehrere Kunstaustellungen mit seinen Zeichnungen, Grafiken, Gemälden und Fotos bereicherten das Kulturleben der Stadt. Auch an Mineralienausstellungen beteiligte er sich.

Im BUND hat Andreas Rietschel einen großen Anteil an der ehrenamtlichen Pflege eines verwilderten, jedoch von vielen geschützten und seltenen Pflanzen besiedelten Weinberges bei Oberpreilipp. Ohne seine fachliche Beratung würde die eine oder andere Orchideenwiese in unserer Umgebung nicht mehr existieren. Sein Buch "Baumwanderungen in und um Rudolstadt" hat über 500 interessierte Leser gefunden.

Andreas Rietschel ist ein engagierter Bürger, der sich für eine lebenswerte Stadt und ihre Geschichte einsetzt."


Lisa und Lena Gottzmann
"Lisa und Lena Gottzmann organisieren und leiten seit drei Jahren ehrenamtlich die monatlich stattfindende Veranstaltungsreihe "KÜFA (Küche für alle) - vegan kochen" in dem soziokulturellen Zentrum saalgärten.

Gemeinsam mit Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren bereiten sie vegane Gerichte zu, kümmern sich sowohl um die Öffentlichkeitsarbeit als auch die musikalische Umrahmung des Abends und um die Integration neu hinzugekommener Interessenten.

Für verschiedene Veranstaltungen in den saalgärten bieten sie für die Gäste vegane Gerichte an. Schon zur Tradition geworden ist die "Weihnachtsküfa", bei der ein Drei-Gänge-Menü mit Suppe, Weihnachtsbraten und Dessert, natürlich vegan, kreiert wird, und bei dem die Thüringer Klöße nicht fehlen dürfen. Zu diesem Kochevent konnten schon über 100 Gäste in den saalgärten gezählt werden.

Durch die Nähe der saalgärten zur Gemeinschaftsunterkunft der Flüchtlinge im Alten Krankenhaus Rudolstadt bot sich die Gelegenheit, zusammen mit den Bewohnern Gerichte aus deren Herkunftsländern zu kochen. So gab es als Bereicherung schon eine syrische, afghanische und eine kurdische Küfa, die sehr gut angekommen ist."


Wolf-Dietrich Sauter
"Wolf-Dietrich Sauter gehört als Schatzmeister zum Seniorenbeirat der Stadt. Er hat die 8., 9., 10. und 11. Rudolstädter Seniorentage maßgeblich mit vorbereitet und finanziell abgesichert.

Wolf-Dietrich Sauter setzte sich für die Kontinuität der Partnerschaftsbeziehungen zu Senioren in Bayreuth und den Niederlanden ein. Er kümmert sich aufopferungsvoll um die Belange älterer Bürger.

Große Verdienste erwarb er sich bei der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, den alljährlichen Erfahrungsaustauschen mit Ostthüringer Seniorenvertretungen aus Sonneberg, Neuhaus am Rennweg und Hildburghausen sowie dem Team der freien AWO-Schule "Friedrich-Adolf Richter".

Wolf-Dietrich Sauter gehört zu den beispielhaften Ehrenamtlichen in unserer Stadt, die sich mit Leidenschaft für die Festlegungen des 11. Deutschen Seniorentages 2015 in Frankfurt am Main eingesetzt haben. Er setzt sich gegen jede Form der Abwertung oder Ausgrenzung älterer Menschen ein."

 

Karl-Heinz Höhn

"Karl-Heinz Höhn feiert in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag. Als ehrenamtlicher Vorsitzender des Bundes der Ruheständler, Rentner und Hinterbliebenen im Thüringer Seniorenverband (BRH) gehört er zu den treuesten und besten Partnern der Rudolstädter Seniorenvertretung.
Seit Einführung der zweijährigen Seniorentage in Rudolstadt werden diese von ihm unterstützt. Als Vorsitzender der BRH stimmt sich Karl-Heinz Höhn persönlich mit dem Seniorenbeirat zu allen Vorhaben ab.
Karl-Heinz Höhn setzt sich für "Rudolstadt blüht auf" ein, nimmt an allen Jahresseminaren und Fachtagungen der Landesseniorenvertretung teil und ist ein vorbildlicher Förderer bei den bisherigen sechs Sozialgipfeln im Thüringer Landtag.
Er fördert Initiativen älterer Bürger durch Hilfe zur Selbsthilfe und unterstützt das aktive Zusammenleben, den Dialog und die Solidarität zwischen den Generationen.
In den zurückliegenden Jahren gehörte der 25jährige Ortsverband mit seinen etwa 200 Mitgliedern aus unserer Region zu den stärksten in Thüringen und versteht sich als Hilfegemeinschaft älterer Menschen. Beispielhaft ist das Jahresarbeitsprogramm mit abwechslungsreichen, seniorenfreundlichen und differenzierten Veranstaltungen.
Unter der höchst engagierten Leitung von Karl-Heinz Höhn richtet der Ortsverband Rudolstadt alle Kräfte darauf, das Selbstbewusstsein der älteren Menschen zu stärken.

 

Ramona Sperling
"Ramona Sperling engagiert sich von der ersten Stunde an mit ganzem Herzen bei den "Neuen Nachbarn Rudolstadt" in der Gemeinschaftsunterkunft und in der Preilipper Straße. Sie gehört zu den Aktivisten und Mitbegründern der Kleiderkammer in der Marktstraße 1.

Inzwischen ist diese Kleiderkammer auch für viele bedürftige Rudolstädter ein fester Anlaufpunkt geworden, was mit sehr viel weiterem Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden ist.

Ramona Sperling ist ebenso Pflegemutter für 10 Kinder, die alle mit einem Handicap leben. Sie betreut, erzieht und umsorgt die Kinder mit Liebe und Aufopferung.

Das ihr andere Menschen und deren Wohlergehen in ungewöhnlicher Weise am Herzen liegen zeigt sich auch in ihren Bemühungen um andere Pflegeeltern, für die sie eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen hat.

Ramona Sperling ist nicht nur der Kopf, sondern vor allem das Herz all dieser Aktivitäten und damit eine Persönlichkeit, deren ungewöhnliches Engagement durch den Ehrenamtspreis der Stadt Rudolstadt geehrt und wertgeschätzt wird."


Maximilian Merkel
"Maximilian Merkel engagiert sich seit 2005 als begabter und unverwechselbarer Darsteller im theater-spiel-laden. In verschiedenen Inszenierungen und Projekten prägte er das künstlerische Profil des bundesweit erfolgreichen Amateurtheaters mit.

Zu den von ihm gespielten Rollen zählt der illegale Flüchtling Eliso in der preisgekrönten Produktion des Stückes "Unschuld". Bei zahlreichen Aufführungen in und außerhalb von Rudolstadt und bei Festivalgastspielen hat er das Publikum und Fachjuroren mit seinem authentischen, anrührenden und handwerklich stimmigen Spiel beeindruckt. Ebenso überzeugend war seine Darstellung des Shorty in dem Schauspiel "Da leben Leute". Das jüngste Publikum erfreute er als Prinz in dem Märchenklassiker "Die Prinzessin auf der Erbse".

In diesem Jahr stellte Maximilian Merkel beim Sommertheater im Hof der Bauerhäuser seine Wandlungsfähigkeit in einer weiblichen Hauptrolle unter Beweis: In der Komödie "Der zweite Schuss" spielte er die verführerische, raffinierte und mit reichlich kriminellen Energien ausgestattete Susanne.

Als charmanter Co-Moderator überzeugte Maximilian Merkel in dem überregional beliebten Videoblogg "Drehmomente", der täglichen Berichterstattung vom Rudolstädter Vogelschießen.

Besonders zu erwähnen ist seine Darstellung als Hofpage. Als solcher führte er von 2009 bis 2014 tausende Besucher durch die Festräume der Heidecksburg und plauderte dort aus dem Leben der Grafen und Fürsten vergangener Jahrhunderte. Außerdem schlüpfte er auf der Heidecksburg und bei repräsentativen Veranstaltungen unserer Stadt in die Kunstfigur des Hofmarschalls Rudolf von Schwatzburg."


Hendrik Püschel

"Hendrik Püschel ist ein sehr engagierter Bürger unserer Stadt. Er wurde 1972 geboren, ist hier zur Schule gegangen, hat eine Ausbildung abgeschlossen, ein Unternehmen gegründet und ist mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Volkstedt zu Hause.
Seine Leidenschaft gilt dem Gesang, der Comedy, der Moderation, der Show. Seit 25 Jahren ist er inzwischen deutschlandweit als Entertainer beruflich unterwegs. Außerdem kreiert und produziert er Radiospots. Trotzdem hat er die Zeit gefunden, sich auch im Stadtring Rudolstadt e. V. für eine attraktive, lebendige Innenstadt ehrenamtlich zu engagieren.
Als Vereinsvorsitzender setzt er sich nun seit vier Jahren für Einzelhändler, Gastronomen und kommunalen Einrichtungen bei der Organisation von verkaufsoffenen Sonn- und Feiertagen ein. Mit viel Verständnis für die moderne Datentechnik leitete er die Überführung der Rudolstadt Card in eine weitere Entwicklungsstufe. Die Platzierung der Werbegemeinschaft in eine neue Zeit von verstärktem Wettbewerb und verändertem Konsumverhalten wurde durch ihn maßgeblich beeinflusst.
Er gehört zu den Organisatoren und Gestaltern der After-Work-Partys, die seit Jahren ein wichtiger informeller Treffpunkt von Dialogpartnern aus Wirtschaft, Politik und Kultur geworden sind.
Last but not least stellt er im SRB, dem Bürgerradio des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, sein Können als Entertainer einmal mehr unter Beweis. Seit Juni 2009 moderiert er unentgeltlich die wöchentliche Sendung "Hendrik P. auf SRB". Mit viel Musik und unterhaltsamen Talkrunden empfängt er jeden Mittwoch interessante Gäste aus der Stadt und der Region.
Hendrik Püschel ist ein hilfsbereiter und prominenter Rudolstädter. Er steht nicht nur für Entertainment und Werbung, sondern auch für ehrenamtliches Engagement."

 

Foto (Alexander Stemplewitz): Bürgermeister Jörg Reichl (links), Christian Schröter als Friedrich Schiller (Bildmitte) und Stadtratsvorsitzender Herbert Wirkner (2. von rechts) mit den vertretenen Ehrenamtspreisträgern der Stadt Rudolstadt am 14. Dezember 2016 im Schillerhaus 


15.12.2016


Seite drucken Seite drucken  Fehler entdeckt? Fehler entdeckt?  Sitemap Sitemap  Impressum Impressum  Datenschutz Datenschutz