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NETZWERKTREFFEN "WASSERWANDERN AUF DER SAALE" IM RUDOLSTÄDTER RATHAUS

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2016

Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte

Am 27. Oktober trafen sich Tourismusverbände, Kommunen und Anbieter zum zweiten Netzwerktreffen "Wasserwandern auf der Saale" im Rathaus in Rudolstadt. Initiiert und organisiert wurde das Treffen von der "Arbeitsgemeinschaft Wasserwandern auf der Saale", bestehend aus den Vertretern der zuständigen touristischen Marketingorganisationen bzw. Tourismusverbänden und Vertretern der Landratsämter entlang der Saale.

 

In den drei Jahren seit dem letzten Netzwerktreffen hat sich die Arbeitsgemeinschaft gemeinsam mit dem Projektmanagement Wassertourismus in Thüringen und weiteren Partnern darum bemüht, die geschaffene wassertouristische Infrastruktur weiter zu entwickeln und das Thema gezielt zu vermarkten. Anlass dieser Veranstaltung war daher, zu prüfen, wo und wie alle Beteiligten an der weiteren touristischen Entwicklung der Saale arbeiten müssen.

 

Den Diskussionsrahmen der Veranstaltung bildeten vier Redebeiträge. Zuerst wurden die in 2013 gemeinsam festgelegten Maßnahmen von Anja Weidner, verantwortlich für das Projektmanagement Wassertourismus in Thüringen, zusammengefasst und mit den Teilnehmern ausgewertet. So werden mittlerweile Informationen zu aktuellen Pegelständen und Behinderungen entlang der Saale über die Website www.wassertourismus-thueringen.de an Wasserwanderer kommuniziert.

 

Die von zahlreichen Kommunen und Leistungsträgern angeregte, professionelle und Saaleübergreifende Ermittlung der Infrastrukturbedarfe in Thüringen erfolgt nun im Rahmen einer Untersuchung der Wasserwander-Infrastruktur, welche vom Büro Wenzel & Drehmann PEM GmbH durchgeführt wird. Frank Drehmann und Miklos Szatmari stellten die ersten Erkenntnisse aus der September-Befahrung und Bestandsaufnahme vor und erläuterten den weiteren Prozess bis März 2017.

 

Zudem wurde in diesem Jahr eine Befragung und Zählung der Wasserwanderer auf der Saale im Bereich des Saale-Holzland-Kreises vom Büro PlanungPlus in Kooperation mit der Fachhochschule Erfurt durchgeführt. Christian Vollrath, Projektmitarbeiter bei PlanungPlus, informierte über erste Ergebnisse aus der Untersuchung.

 

Im Sinne eines Erfahrungsaustausches gab Julien Kruse von Lahntours Aktivreisen und ehrenamtlich Engagierter im Bundesverband Kanu e.V. einen Einblick, wie das Wasserwandern an der Lahn organisiert ist. Um dem Anspruch der Gäste nach geeigneter Infrastruktur gerecht zu werden, arbeiten Kommunen und private Leistungsträger bereits seit ca. 15 Jahren bei der Unterhaltung und Bewirtschaftung von saisonalen Toiletten an der Lahn eng zusammen.

 

Mit diesem Beispiel zeigt die Lahn, wie Kommunen und private Leistungsanbieter gemeinsam die Qualität am Fluss erhöhen und somit das Erlebnis Wasserwandern für den Gast steigern können. Denn die Lahn zählt zu einem der beliebtesten Wasserwanderregion in Deutschland.

 

Im Rahmen des Netzwerktreffens einigten sich die Teilnehmer darauf, das Tourismusnetzwerk Thüringen als Plattform für eine weitere und bessere Kommunikation untereinander zu nutzen. Weiterhin sprachen sich die Teilnehmer auch dafür aus, dass sich Kommunen und private Leistungsträger an den Workshops im Rahmen der laufenden Untersuchung der Wasserwander-Infrastruktur intensiv beteiligen. Die Termine in den jeweiligen Landkreisen werden vom Projektmanagement Wassertourismus in Thüringen koordiniert, welches beim Thüringer Tourismusverband Jena-Saale-Holzland e.V. angesiedelt ist.


Quelle: Anja Weidner, Projektmanagement Wassertourismus in Thüringen


04.11.2016


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