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"PHILOSOPHISCHES FRÜHSTÜCK" ZUM SONNTAG IN DER STADTBIBLIOTHEK

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2016

Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte "Zu den vielfältigen Facetten des Humanitätsideals" lautet das interessante Thema zur nächsten Veranstaltung der Reihe "Philosophisches Frühstück", die am Sonntag, 2. Oktober, um 10.00 Uhr in der Stadtbibliothek Rudolstadt stattfindet.
Das Scheitern von humanitärer Hilfe an ökonomischen Zwängen, humanitärer Solidarität an materiellen Egoismen ist heute allerorten und in den verschiedensten Kontexten, sei in der Flüchtlingsproblematik oder in der Euro- oder auch Europa-Debatte, wahrzunehmen.
Herbert Marcuse und eine Reihe anderer Autoren kritisieren am klassischen Humanismus die vermeintliche Konzentration auf die Innerlichkeit und damit auf den Lebensstil einer Elite.

Goethes Bemerkung an Charlotte von Stein (6.3.1779), dass es mit der Iphigenie nicht richtig fort geht "der König von Tauris soll reden, als wenn kein Strumpfwirker in Apolda hungerte" deutet auf ein Bewusstsein für diese Problematik in der damaligen Zeit an. Friedrich Immanuel Niethammer (1766-1848) prägt das Wort Humanismus im Kontext der Auseinandersetzung mit den ökonomistischen Zügen seiner Zeit. Wir wollen deshalb folgender Frage nachgehen: wieviel ökonomischer Realitätssinn ist im klassischen Verständnis von Humanität eigentlich enthalten, zielt der klassische Humanismus nur auf Innerlichkeit und inwiefern bedeutet Ökonomismus gerade Gefährdung von Humanität.
Die Veranstaltungsreihe "Philosophisches Frühstück" ist ein gemeinsames Projekt der Landeszentrale für politische Bildung und dem Institut für Philosophie und Kulturgeschichte Bad Berka.
Die Reihe wird von Dr. Frithjof Reinhardt geleitet.

29.09.2016


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