Startseite
HOME | KONTAKT
Home / Stadt & Bürger / Aktuelles / Archiv 2016 / Deutliche Verbesserungen in der Finanzierung des Rudolstädter Theaters erreicht
DEUTLICHE VERBESSERUNGEN IN DER FINANZIERUNG DES RUDOLSTÄDTER THEATERS ERREICHT

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2016

Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt/Saalfeld/Erfurt. Die kommunalen Träger der Thüringer Landestheater Rudolstadt – Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt GmbH, das sind der Landkreis und die Städte Rudolstadt und Saalfeld, werten die Ergebnisse der Verhandlungen zur Theaterfinanzierung mit dem Freistaat verhalten positiv. Nach dem vorliegenden Vertragsangebot des Freistaates steigt der Landesanteil an der Finanzierung stufenweise an.
"Theater und Orchester bleiben erhalten und wir haben eine deutliche Verbesserung gegenüber den Vorjahren erreicht", resümierte Landrat Marko Wolfram, der gleichzeitig Vorsitzender des Theater-Zweckverbandes und turnusmäßiger Aufsichtsratsvorsitzender ist.

Landrat Wolfram, Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichl und Saalfelds Bürgermeister Matthias Graul werden deshalb den jeweiligen politischen Gremien (Kreistag und Stadträte) die Zustimmung zum Vertrag empfehlen. Rund eineinhalb Jahre hatten die Träger und Intendant Steffen Mensching mit Vertretern der Thüringer Staatskanzlei verhandelt.

Bürgermeister Reichl ist ebenso zufrieden, dass erreicht worden ist, insbesondere das Orchester in seiner jetzigen Größe auch für die Zukunft zu erhalten. "Ziel bleibt es trotzdem", so Reichl "in den nächsten Verhandlungsrunden den 50 Prozent Anteil des Freistaats zu erlangen."

Der Finanzierungsanteil des Freistaates soll in den nächsten fünf Jahren sukzessive steigen. Gegenüber der letzten Finanzierungsperiode steigt der Zuschuss von bisher 2,4 Millionen Euro auf 3,62 Millionen Euro im Jahr 2021.
"Das ist ein großer Erfolg, der eine Anerkennung der hohen künstlerischen Leistung des Theaters und Orchesters durch den Freistaat darstellt, auch wenn wir unser Ziel der Finanzierung zu gleichen Teilen durch Land und kommunale Träger noch nicht erreicht haben", so der Landrat. Dafür erweitert das Theater Rudolstadt seine bisherige erfolgreiche Kooperation mit dem Theater Nordhausen auf das Landestheater Eisenach.
Das Thüringer Landestheater Rudolstadt bietet dort künftig Gastspiele im Bereich Schauspiel an. Im Austausch dazu wird die Sparte "Junges Schauspiel" des Landestheaters Eisenach das Kinder- und Jugendtheaterangebot im Thüringer Landestheater Rudolstadt ergänzen. Einzelheiten beider Kooperationen sind noch in gesonderten Vereinbarungen mit den Partnertheatern festzulegen.

Ein großer Teil der zusätzlichen Mittel dient der Finanzierung der neuen Kooperationen. Darüber hinaus sollen damit Tarifangleichungen für die Beschäftigten des Theaters Rudolstadt finanziert werden. Das Landestheater ist und bleibt trotz der leichten Verbesserung das Haus mit dem größten Abstand zum Flächentarifvertrag, betonte Intendant Steffen Mensching.

Der Anteil der kommunalen Träger an der Theaterfinanzierung steigt nach dem vorliegenden Vertragsentwurf insgesamt pro Jahr marginal um 40.000 Euro. Dieser Betrag würde sich entsprechend der Zweckverbandsanteile der drei Träger aufteilen. Für den Landkreis wären das 20.000 Euro, für Saalfeld 4.800 Euro und für Rudolstadt 15.200 Euro zusätzlich.

Quelle: Presse- und Kulturamt LK Saalfeld-Rudolstadt

16.06.2016


Seite drucken Seite drucken  Fehler entdeckt? Fehler entdeckt?  Sitemap Sitemap  Impressum Impressum  Datenschutz Datenschutz