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BERATUNGS- UND GESPRÄCHSANGEBOT IM RATHAUS FÜR BETROFFENE VON SED-UNRECHT

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2016

Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Im Auftrag des Landesbeauftragten des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur informiert der Fachdienst des Caritasverbandes für das Bistum Erfurt e.V. am Donnerstag, 19. Mai , 09.00 - 12.00 und 13.00 - 17.00 Uhr im Vorzimmer Sitzungssaal des Rathauses Rudolstadt (2. Obergeschoss). Betroffene und deren Angehörige/Hinterbliebene zu den Rehabilitierungsmöglichkeiten nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen und den daran geknüpften sozialen Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen.

Die Ansprechpartner beraten und unterstützten bei den entsprechenden Antragstellungen und bieten die Möglichkeit des Gesprächs über Erlebtes oder Erlittenes in der ehemaligen DDR in einem geschützten Rahmen.
  • Die strafrechtliche Rehabilitierung ermöglicht die Aufhebung rechtsstaatswidriger Entscheidungen der DDR-Justiz oder behördlicher Entscheidungen zur Freiheitsentziehung, sofern sie der politischen Verfolgung oder (sonstigen) sachfremden Zwecken gedient haben.
  • Die verwaltungsrechtliche Rehabilitierung dient der Aufhebung rechtsstaatswidriger Maßnahmen von DDR-Organen, die durch Eingriffe in Gesundheit, Vermögen oder Beruf noch heute unmittelbar schwer und unzumutbar für den Betroffenen fortwirken. 
  • Die berufliche Rehabilitierung zielt auf einen Nachteilsausgleich für politisch motivierte Eingriffe in Ausbildung oder Beruf.
Anträge können noch bis zum 31. Dezember 2019 gestellt werden.

Das Beratungs- und Gesprächsangebot kann ohne Voranmeldung wahrgenommen werden. Es sind auch telefonische Rücksprachen unter 03672-486 888 während der angegebenen Sprechzeiten möglich. Ansprechpartner sind Frau Casper und Herr Sommer. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Antragstellung auf Akteneinsicht in die Stasi-Unterlagen bei dem Bundesbeauftragten.

17.05.2016


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