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DREI STÄDTE, EIN KLANG
DREI STÄDTE, EIN KLANG

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2016

DREI STÄDTE, EIN KLANG Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Städtedreieck am Saalebogen begrüßt im neuen Jahr und zieht Bilanz

Gut 500 Gäste folgten am vergangenen Freitagabend der Einladung zum mittlerweile achten gemeinsamen Neujahrsempfang der Dreiklang-Städte Saalfeld/Saale, Rudolstadt und Bad Blankenburg in die Stadthalle Bad Blankenburg. Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichl begrüßte die Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Institutionen, Parteien, Verbänden und Vereinen, welche sich im "Städtedreieck am Saalebogen" aktiv ins öffentliche Leben einbringen. Ehrengast und Festredner des Abends war Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow.

 

Wie seine Vorgängerin in 2013 beschwor Ramelow in seiner emotionalen Festrede die Kooperation der Verwaltungen der drei Städte als "ein gutes Beispiel für gelebte interkommunale Zusammenarbeit". Der Ministerpräsident ging in seiner Ansprache sowohl auf die aktuellen Ereignisse in Deutschland und der Welt, als auch auf die kommunalen Gegebenheiten im Städtedreieck ein: "Gemeinsames Handeln wie im Städtedreieck praktiziert, besitzt Leuchtkraft für ganz Thüringen. Alle drei Bürgermeister haben sich die weitere Entwicklung der Wirtschaft, die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, die gezielten Flächenentwicklungen und den weiteren Ausbau des Tourismus als die zentralen Aufgabenfelder und Arbeitsschwerpunkte auf die Fahnen geschrieben."

 

Traditionell umrahmten die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt die Festveranstaltung kulturell und wurden in diesem Jahr von den hervorragenden tänzerischen Darbietungen der ADTV Tanzschule Hähner aus Saalfeld ergänzt.

 

Neben einem Rückblick auf das Gewesene in 2015 bezog sich Bad Blankenburgs Bürgermeister Frank Persike in seiner Neujahrsrede u. a. auf die "Herausforderungen mit der historischen Weichenstellung hinsichtlich der Landkreis- und Gemeindestrukturen, mit dem Ziel der Bildung von leistungsfähigeren Kommunen". Eine Aufgabe, die er persönlich sehr begrüße. Für das Jahr 2016 gelte es, "das Städtedreieck erst recht weiter zu festigen und in einer angedachten neuen Landkreisstruktur einen wichtigen, gebührenden Platz einzurichten", so der diesjährige Vorsitzende im Rat der Bürgermeister des Städtedreiecks.

 

Dem Saalfelder Stadtoberhaupt Matthias Graul oblag mit der Büffeteröffnung die Beschließung des offiziellen Empfangsteils. "Sie kennen den Satz: ‚Es ist besser eine Kerze zu entzünden, als die Dunkelheit zu beklagen.‘ Entzünden wir - jeder für sich selbst und wir alle gemeinsam - eine Kerze für ein Handeln im Miteinander. Es liegt an uns selbst, für unsere Region, für unsere Städte, für unsere lebens- und liebenswürdige Heimat im neuen Jahr aktiv zu werden", warb Graul gedankenvoll.

 

Dem Neujahrsempfang vorangegangen war ein Pressegespräch. Hier zogen die Bürgermeister gemeinsam mit der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, die den Städteverbund seit seiner Gründung fachlich begleitet, zu den Projekten des Jahres 2015 Bilanz.

 

Foto (Alexander Stemplewitz): Die Bürgermeister der drei Städte begrüßen zusammen mit der amtierenden Lavendelkönigin den Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen Bodo Ramelow in Bad Blankenburg


11.01.2016


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