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INTENDANT LÄDT ZUR "BLAUEN STUNDE" MIT PSYCHOANALYTIKER DR. WILHELM STEKEL

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2015

Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte

Von Siegmund Freud wurde er ob seiner Forschungsergebnisse einst bewundernd als "Trüffelschwein" bezeichnet, welches die "schönsten psychoanalytischen Funde mache". Die Rede ist von Wilhelm Stekel. Er war nicht nur praktizierender Arzt und Psychoanalytiker im Wien des beginnenden 20. Jahrhunderts, sondern verfasste in seinem Fachgebiet zudem zahlreiche umfangreiche, grundlagenschaffende Werke. Mit seinen faszinierenden Alltagsbetrachtungen ist er Thema der nächsten "Blauen Stunde". Am Freitag, 20. November, lädt Intendant Steffen Mensching um 20.00 Uhr in den Schminkkasten ein, den Mitbegründer der Psychoanalyse näher kennenzulernen.


Nach dem Bruch mit Siegmund Freud geriet Wilhelm Stekel zunehmend in Vergessenheit. Erst in den vergangenen Jahren wurde ihm wieder größeres Interesse zuteil. Seine Hauptwerke "Störungen des Trieb- und Affektlebens" und "Die Sprache des Traums" werden heutzutage wieder in Fachkreisen gelesen und debattiert, seine vielfältigen Zeitungsaufsätze aber blieben unterbelichtet. Darin beschrieb er viele Alltagsphänomene wie Trinkgeld, Radfahren, Lampenfieber oder Kino in ihrem Bezug zur psychischen Verfasstheit.


An den großen Menschenfreund und Menschenkenner erinnert Steffen Mensching in seiner "Blauen Stunde". Karten sind an der Abendkasse und an den Vorverkaufsstellen sowie unter 03672/422766 erhältlich.
 
Quelle: Theater Rudolstadt, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


18.11.2015


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