Startseite
HOME | KONTAKT
Home / Stadt & Bürger / Aktuelles / Archiv 2015 / Rudolstadt trotzt THÜGIDA-Aufmarsch mit Protest und kultureller Vielfalt
RUDOLSTADT TROTZT THÜGIDA-AUFMARSCH MIT PROTEST UND KULTURELLER VIELFALT
RUDOLSTADT TROTZT THÜGIDA-AUFMARSCH MIT PROTEST UND KULTURELLER VIELFALT

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2015

RUDOLSTADT TROTZT THÜGIDA-AUFMARSCH MIT PROTEST UND KULTURELLER VIELFALT Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte

Ein breites Bündnis demokratischer Kräfte wird heute Abend mit mehreren Kundgebungen und kulturellen Aktivitäten erneut zeigen, dass Rudolstadt eine tolerante, weltoffene und bunte Stadt ist. Grund ist ein von ortsfremden Neonazis angemeldeter Aufmarsch, der sich vor allem mit rassistischen Parolen gegen die Flüchtlingspolitik wenden soll. Mit einer gemeinsamen Erklärung der Fraktionsvorsitzenden im Rudolstädter Stadtrat und des Bürgermeisters Jörg Reichl sind alle demokratisch gesinnten Einwohner unabhängig von ihrer parteipolitischen Zuordnung zusammen mit den Kirchen, Gewerkschaften, Vereinen, Kulturschaffenden und ehrenamtlichen Helfern der Flüchtlingsinitiative "Neue Nachbarn Rudolstadt" aufgerufen, sich an den friedlichen Protesten zu beteiligen.


Neben mindestens vier anderen im Stadtgebiet organisierten Protestveranstaltungen wird es insbesondere auf dem Markplatz, den die Anmelder des THÜGIDA-Aufmarsches als Ziel für ihre Abschluss-Kundgebung auserkoren haben, ab 18.00 Uhr eine kreative und bunte Zusammenkunft geben. Unterstützung erhält die Stadt dabei von zahlreichen Künstlern und Kulturschaffenden, die sich in Verbundenheit zum TFF und zu Rudolstadt spontan bereit erklärten, mit ihren Beiträgen ein Zeichen für Toleranz und Mitmenschlichkeit zu setzen. Unter anderem werden deutschlandweit bekannte Künstler und Musiker wie der ehemalige Sänger von "Zupfgeigenhansel" Erich Schmeckenbecher, die oft in Rudolstadt gastierende Berliner Band "Schnaftl Uffschik" sowie Heinz Ratz, der mit seinem Projekt "Strom und Wasser" bereits zum TFF 2012 im Heinepark aufgetreten ist, auf dem Marktplatz dabei sein. Neben Redebeiträgen unter anderem von Bürgermeister Jörg Reichl und Landrat Marko Wolfram werden auch Vertreter des TFF-Teams, der Theaterintendant Steffen Mensching, der Autor Matthias Biskupek, Schauspieler und Musiker des hiesigen Theaters sowie Mitwirkende des Theaterjugendclubs gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Gesicht zeigen und deutlich machen, dass rassistisches Gedankengut und rechte Gewalt in Rudolstadt nicht geduldet werden.


Presse/ÖA

 

Foto: Projekt "Strom&Wasser feat. The Refugees" 


16.11.2015


Seite drucken Seite drucken  Fehler entdeckt? Fehler entdeckt?  Sitemap Sitemap  Impressum Impressum  Datenschutz Datenschutz