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BILANZ UND AUSBLICK ZUM NEUJAHRSEMPFANG DES STÄDTEDREIECKS
BILANZ UND AUSBLICK ZUM NEUJAHRSEMPFANG DES STÄDTEDREIECKS

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2015

BILANZ UND AUSBLICK ZUM NEUJAHRSEMPFANG DES STÄDTEDREIECKS Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte

Der "Dreiklang" – Verbund der Städte Rudolstadt, Saalfeld und Bad Blankenburg hatte am vergangenen Freitagabend wieder zum inzwischen traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Mehrere hundert Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Handel, dem kulturellen und sozialen Ehrenamt sowie von Vereinen und Verbänden waren in die Stadthalle der Lavendelstadt gekommen, um zu hören, was die drei Bürgermeister und vor allem die diesjährige Festrednerin Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland und jetzt Botschafterin des Reformationsjubiläums 2017, an guten Wünschen für das Jahr 2015, aber auch an Anmerkungen zu aktuellen welt- und regionalpolitischen Fragen verkünden würden.


Kulturell umrahmt wurde die festliche Veranstaltung erneut von den Thüringer Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt, dieses Mal ergänzt von den hervorragenden musikalischen Beiträgen der Chöre der Saalfelder Johanneskirche mit den Thüringer Sängerknaben. Dem Neujahrsempfang vorangegangen war eine Pressekonferenz, in der die Stadtoberhäupter gemeinsam mit der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, die den Städteverbund seit seiner Gründung fachlich begleitet, zu den erfolgreichen Projekten des Jahres 2014 Bilanz zogen.


Nachdem der Saalfelder Bürgermeister Matthias Graul die Vertreter der überregionalen Politik sowie die zahlreichen Gäste aus dem Städtedreieck begrüßt hatte, warb Frau Dr. Käßmann in ihrer temperamentvollen Festrede für das weltweit bedeutsame Reformationsjubiläum 2017 und die damit verbundenen Veranstaltungen vor allem in jenen Gegenden Ostdeutschlands, in denen Martin Luther einst gelebt und gewirkt hatte. Wie erwartet waren von ihr dabei auch kirchen- und gesellschaftskritische Töne zu hören – unter anderem mehrfach die Botschaft: "Du darfst und sollst kritisch denken!"


Die mit einem Schillerzitat verbundene Neujahrsrede des Rudolstädter Bürgermeisters Jörg Reichl beinhaltete nicht nur einen Rückblick auf ein im Landkreis und in den drei Städten des Kommunalverbundes erfolgreich verlaufenes, wirtschaftlich stabiles Jahr 2014. Er ging, neben den guten Wünschen für 2015, ebenso auf aktuelle politische Ereignisse ein und erinnerte an die Folgen von Wirtschafts- und Finanzkrisen in unserer globalisierten Welt, von großen Naturkatastrophen, religiösen Konflikten, blutigen Bürgerkriegen und terroristischen Anschlägen. Das dadurch verursachte Leid der Menschen bekomme mit den zunehmenden Flüchtlingsströmen nun auch Deutschland mehr und mehr zu spüren.


"Lassen Sie uns bei der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen gemeinsam nach Lösungen suchen und das Machbare in die Tat umsetzen", so Reichl. Dazu gehöre allerdings auch, dass man die Sorgen und Ängste der einheimischen Bevölkerung ernst nehme, mit Ihnen ins Gespräch komme und Aufklärung betreibe.


Zum Abschluss seiner Rede und bevor der offizielle Teil des Festakts mit der Nationalhymne endete, bedankte sich Reichl bei allen, die sich um das weitere Zusammenwachsen und Gedeihen des Städteverbundes verdient gemacht und aktiv eingebracht haben.

Frank M. Wagner
Pressereferent

 
Foto (Alexander Stemplewitz): Die Gäste des nunmehr siebten Neujahrsempfangs waren erneut von den Thüringer Symphonikern begeistert


13.01.2015


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