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"DIE DIENSTREISE" - EINE BUCHPREMIERE IN DER STADTBIBLIOTHEK

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2014

Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Der "altgediente" Journalist Reinhard Querengässer aus Uhlstädt, hierzulande sicher kein Unbekannter, hat nun eine Novelle veröffentlicht, die er zu einer Buchpremiere am Donnerstag, 25. September, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Rudolstadt vorstellen möchte. Autoren-Kollege Mathias Biskupek wird die Veranstaltung moderieren.

Gerd Kerber ist Wirtschaftsredakteur in Berlin bei einer überregionalen Tageszeitung. So richtig wohl fühlt er sich weder im Job noch in der Stadt. Doch endgültig wirft ihn eine Dienstreise aus der Bahn. Es ist keine der üblichen, die ihn in die Betriebe des Landes führen, damit er über den Wettbewerb und den Enthusiasmus der Werktätigen berichtet. Diesmal fährt er in höherem Auftrag und zudem konspirativ: In der Redaktion wähnt man ihn am Krankenlager seines Vaters im Mansfeldischen. Tatsächlich aber ist er in München, um dort einen bestimmten Kollegen für eine inoffizielle Tätigkeit zu gewinnen.
Querengässer, einst selbst Journalist bei einem hauptstädtischen Blatt, schreibt über einen Fall, der sich so zugetragen haben könnte in der Zeit des Kalten Krieges. Er schildert ihn frei von der heute üblichen Empörung und Entrüstung, die gemeinhin Geschichten dieser Art begleiten. Es war halt so. Menschen und Ministerien griffen in das Leben von Zeitgenossen ein, wiesen ihnen Aufgaben zu, denen sie nicht gewachsen waren oder die sie nicht übernehmen mochten, weil sie ihnen unnütz oder aberwitzig erschienen.

Reinhard Querengässer, Jahrgang 1946, geboren in Uhlstädt in Ostthüringen, besuchte dort die zehnklassige Polytechnische Oberschule. Nach seiner Berufsausbildung mit Abitur als Werkzeugmacher beim Kombinat Carl Zeiss Jena leistete er von 1966 bis 1968 seinen NVA-Wehrdienst. Anschließend war er Volontär und Redaktionsassistent beim Fernsehfunk der DDR, ab 1971 Redakteur bei der Tageszeitung „Junge Welt“, wo er ein Fernstudium mit dem Abschluss Diplom-Journalist an der Karl-Marx-Universität Leipzig absolvierte. 1980 ging er mit seiner Frau und den zwei Söhnen zurück in seinen Heimatort und arbeitete dort als Tischlereihelfer. Ab 1990 war er wieder als Redakteur tätig. Bis zu seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben 2011 arbeitete er bei der "Ostthüringer Zeitung" in Jena.

22.09.2014


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