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NEUIGKEITEN ZUM HOCHWASSERSCHUTZ IN RUDOLSTADT

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2014

Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Die dramatischen Ereignisse des Saale-Hochwassers im Frühjahr 2013 und auch die Starkregen bisher haben zum Glück im Stadtgebiet nicht solch große Schäden angerichtet wie zum Beispiel saaleabwärts in anderen Ortschaften und Gewerbegebieten. Trotzdem muss für die Zukunft Vorsorge getroffen werden. Die Stadtverwaltung sieht daher im Hochwasserschutz eine wichtige Aufgabe und hat inzwischen nicht nur Planungen in Auftrag gegeben sondern auch schon entsprechende Maßnahmen in die Tat umgesetzt.

Eine erfreuliche Nachricht kam dieser Tage von der BASF-Stiftung in Ludwigshafen. Es wurde mitgeteilt, dass man der Stadt Rudolstadt eine finanzielle Zuwendung in Höhe 30.000 Euro für die Anschaffung eines Hochwasserschutzsystems zukommen lässt. Mit diesem Geld ist es nun möglich, Vorrichtungen zur Abschottung zum Beispiel der Fußgängerunterführungen an der Elisabeth-Brücke, der Cumbacher Brücke und anderen Durchlässen zum Saaleufer hin zu kaufen und dann bei Bedarf schnell einzusetzen. Außerdem wird ein ca. 200 Meter langes Schlauchsystem angeschafft, das mit Wasser befüllt als behelfsmäßiger Damm an besonders gefährdeten Stellen dienen kann.

Aus dem "Aufbauhilfeprogramm zur Wiederherstellung der Infrastruktur in den Gemeinden infolge des Hochwassers vom 18.Mai 2013 bis zum 04.Juli 2013 in Thüringen" wurden der Stadt inzwischen ebenso Mittel zur Verfügung gestellt. Unter anderem sind für die Wiederherstellung der Sportanlage "Sportplatz Rudolstadt – Ost" rund 53.600 Euro bewilligt worden. Die Anlaufberatung zu dieser Baumaßnahme hat bereits Ende August stattgefunden.
Weiterhin wurde der Ersatzneubau Brücke über die "Remdaer Rinne" mit einem Zuwendungsbescheid in Höhe von exakt 286.596,83 Euro bedacht. Zur Wiederherstellung der Uferbefestigung und der Gewässerschleife "Remdaer Rinne" in Rudolstadt ist jüngst ein Zuwendungsbescheid in Höhe 11.903,42 Euro bewilligt worden. Die Baumaßnahme Wiederinbetriebnahme der Heizungs- und Hebeanlage Stadthaus "Deutscher Krug" wurde inzwischen abgeschlossen. Hierfür wurde ein Zuschuss aus dem Aufbauhilfeprogramm von rund 4.380 Euro gezahlt.

Im Schwarzaer Schremsche-Tal, ein besonders bei Starkregen betroffenes Gebiet, hat man ebenso Vorsorge getroffen. Am Spielborn, in der Nähe des großen Einkaufszentrums, gibt es inzwischen eine Überlauf-Schwelle, die dort vom Bauhof der Stadt hergestellt wurde. Weitere, langfristige und finanziell aufwendige Maßnahmen sollen in den kommenden Jahren noch im Stadtgebiet in Angriff genommen werden.

Frank M. Wagner
Pressereferent

05.09.2014


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