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FRÜHLINGSFEST UND TANZLINDEN-PFLANZUNG IN DEN BAUERNHÄUSERN

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2014

Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte

Der Frühling hat seinen Einzug gehalten und damit öffnen sich am Sonntag, 13. April, ab 13.00 Uhr auch wieder die Tore zu den "Thüringer Bauernhäusern" in Rudolstadt, Deutschlands ältestem volkskundlichem Freilichtmuseum.

 

Der Höhepunkt des Nachmittags wird das Pflanzen einer Tanzlinde sein. Tanzlinden gehen auf Traditionen von mehreren hundert Jahren zurück. Sie waren Mittelpunkt dörflicher Tanzfeste und Bräuche und sind es zum Teil heute noch. Es gibt sie in Franken aber auch in Thüringen. Thüringer Tanzlinden, die heutzutage noch zum Tanzen genutzt werden können stehen u.a. in Effelder, Sachsenbrunn und Oberstadt bei Hildburghausen. Die älteste Tanzlinde steht im oberfränkischen Limmersdorf, das auch ein Tanzlindenmuseum beherbergt.


Eine Tanzlinde entsteht, indem um den Stamm der Linde auf der Höhe des unteren Astkranzes ein Gerüst gebaut wird, das u.a. dem Verziehen der Äste dient. Die Äste des Baumes werden mit einer Balkenkonstruktion versehen, die um den Baum herum führt. Dies kann auf mehreren Ebenen geschehen. Die horizontale Balkenlage wird mit Brettern belegt und kann so als Tanzfläche genutzt werden. Die Tanzfläche wird durch eine Treppe erreicht.


Auch in Etzelbach gab es einst so eine Linde, die die dörfliche Geselligkeit förderte. Um diese Tradition wieder aufleben zu lassen, wollen die Organisatoren des TFF mit dem Pflanzen der Linde an den Rudolstädter Bauernhäusern späteren Generationen die Möglichkeit geben, sich zum Tanz zu treffen. Eva Sollich, Tanzmeisterin und RUTH-Preisträgerin 2013 hatte das Pflanzen einer Tanzlinde angeregt und wird bei dem Fest anwesend sein.


In einem bunten Rahmenprogramm werden der Kammerchor Rudolstadt, die Tanzmeisterin Sigrid Doberenz und die Gruppe "Wimmerschinken" gemeinsam mit allen Besuchern den Frühling einläuten und um die Linde tanzen.

 

Die kleinen Besucher finden Möglichkeiten, sich im liebevoll gestalteten Bauernhof der Kita "Knirpsenland" zu beschäftigen.

Sie können basteln und unter Anleitung der Frauen der "Spinnstube Schwarza" Ostereier bemalen. Auch eine Pferdekutsche steht bereit, um kleine Ausflüge durch den Heinepark zu machen. Händler bieten selbstgemachte Marmelade, handgeschöpfte Seifen, Geschenkartikel sowie Pflanzen und Blumen an. Hungrig bleiben muss auch kein Besucher, denn es gibt Herzhaftes, wie Zwiebelkuchen, Roggenfladen und Bratwürste, aber auch selbstgebackenen Kuchen der Frauen der AWO-Begegnungsstätte.


Ein fröhlicher Tanz mit der Gruppe "Wimmerschinken" wird den Tag beenden.


07.04.2014


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