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P+R-ANLAGE AM BAHNHOF RUDOLSTADT ERÖFFNET
P+R-ANLAGE AM BAHNHOF RUDOLSTADT ERÖFFNET

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2014

P+R-ANLAGE AM BAHNHOF RUDOLSTADT ERÖFFNET Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte

Nach rund viermonatiger Bautätigkeit wird es nun auf dem Gelände östlich des Bahnhofs Rudolstadt ein erweitertes, zentrumsnahes Parkplatzangebot geben. Die mit einer Investition von rund 230.000 Euro entstandenen 40 P+R-Stellplätze wurden im Beisein von Vertretern der Stadt und der Thüringer Nahverkehrsservicegesellschaft (NVS) sowie des beteiligten Planungsbüros IBU Bartl und der ausführenden Firma Dohrmann, Saalfeld eingeweiht.

 

Die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und die Aufwertung des Bahnhofs Rudolstadt sind seit vielen Jahren gemeinsames Anliegen der Stadt, der Deutschen Bahn AG und der NVS. Im Zusammenhang mit verschiedenen Maßnahmen zur Bahnhofsverschönerung wurde bereits im Jahr 2005 vorgeschlagen, die vorhandenen Parkplätze am Bahnhof für Fahrgäste der Bahn und Besucher der Stadt auszubauen.

 

Im Oktober 2009 konnte der Vertrag zum Erwerb der dafür benötigten Grundstücksflächen beurkundet werden. Parallel dazu übernahm die Stadt auch den bereits ausgebauten Parkplatz in die Bewirtschaftung und erarbeitete konkrete Planungen zur Gesamtanlage des als "Park + Ride-Anlage" vorgesehenen Standorts. Nachdem die städtischen Haushaltsmittel bereit standen, konnte ab 2012 mit der planerischen Vorbereitung des Projekts in Abstimmung mit verschiedenen Institutionen wie dem Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, der Deutsche Bahn AG, der NVS und dem Straßenbauamt Mittelthüringen begonnen werden.

 

Eine wichtige Voraussetzung war unter anderem die im November 2012 vom Planungsbüro Verkehr 2000 Ahner + Münch Weimar erarbeitete "Stellplatzbedarfsprognose", die unter Berücksichtigung des Einzugsgebietes und des Fahrgastaufkommens im Bereich des Bahnhofs die Zahl der erforderlichen Stellplätze ermittelte. Diese Prognose sieht nicht nur eine Attraktivitätssteigerung des Zugangspunktes für den Bahnverkehr voraus, der nach dem Ausbau der Regionalexpressverbindungen sicher noch zusätzlich an Bedeutung gewinnt, sondern erwartet auch ein Umsteigen vom Pkw auf den Schienenpersonennahverkehr.

 

Komplettiert werden soll der Ausbau noch durch eine Elektro-Ladestation sowie den Umbau und die Erweiterung der Behindertenstellplätze. Außerdem ist ein behindertengerechter Zugang westlich des ehemaligen Empfangsgebäudes vorgesehen. Diese Maßnahmen sollen ebenfalls aus dem ÖPNV-Förderprogramm des Landes bezuschusst werden.

 

Presse/ÖA
Stadtverwaltung Rudolstadt


04.04.2014


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