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AWO SOZIALE DIENSTE RUDOLSTADT GGMBH WURDE AUSGEZEICHNET
AWO SOZIALE DIENSTE RUDOLSTADT GGMBH WURDE AUSGEZEICHNET

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2014

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Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren ist nicht immer einfach. Doch es gibt Arbeitgeber, die sich und anderen etwas zutrauen und ihre soziale Verantwortung ernst nehmen.
Dazu zählt auch die Arbeiterwohlfahrt Soziale Dienste Rudolstadt gGmbH, die dafür von der Agentur für Arbeit Jena als "Unternehmen mit Verantwortung" ausgezeichnet wurde.


"Die Agentur für Arbeit legt einen besonderen Fokus auf die Integration von behinderten Menschen und das nicht nur in unserer jährlichen Aktionswoche im Dezember. Mit der Auszeichnung wollen wir andere Unternehmen motivieren und zeigen, dass die Beschäftigung dieser Menschen auch eine Bereicherung sein kann. In der Regel sind Menschen mit Behinderung überaus motiviert, denn sie wollen beweisen, dass sie dazugehören. Die AWO Soziale Dienste Rudolstadt gGmbH hat diese Auszeichnung verdient, denn sie steht der Einstellung von Menschen mit Behinderung seit vielen Jahren offen gegenüber", so Birgit Becker, Leiterin der Jenaer Agentur für Arbeit.

 

Über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten derzeit in den verschiedenen Einrichtungen der AWO Soziale Dienste Rudolstadt gGmbH, darunter auch mehrere mit Behinderungen. Selbstverständlich sind sie in ihre Teams integriert und leisten wertvolle Arbeit und bereichern den Betrieb mit ihrer Leistungskraft.
"Wir haben festgestellt, dass unsere behinderten Mitarbeiter genauso gute Arbeitsergebnisse erbringen, wie die restlichen Kollegen. Zwar benötigt der ein oder andere zuweilen eine Begleitung, die Ergebnisse sprechen aber für sich. Ich kann anderen Unternehmen nur Mut machen, denn die Ausbildung oder Beschäftigung von Menschen mit Behinderung wirkt sich positiv auf das Betriebsklima aus", sagt Hans Heinrich Tschoepke, Geschäftsführer AWO Soziale Dienste Rudolstadt gGmbH.

 

Im Januar waren im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt 308 Schwerbehinderte arbeitslos gemeldet, das sind rund 6 Prozent aller Arbeitslosen.
In Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern gibt es die gesetzliche Vorgabe, dass 5 Prozent der Arbeitsplätze für Schwerbehinderte vorzuhalten sind. Im Landkreis lag die Erfüllungsquote in den privatwirtschaftlichen Unternehmen bei 3,6 Prozent.


"Privatwirtschaftliche Unternehmen erfüllen derzeit ihre Beschäftigungspflicht nicht im vollen Umfang. Gerade bei der zunehmenden Verknappung von Fachkräften sollten die Firmen das gesamte Fachkräftepotential nutzen, das auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Nicht allen Behinderten merkt man ihre Beeinträchtigung im Arbeitsleben an. Richtig eingesetzt sind sie leistungsfähige und wertvolle Mitarbeiter im Unternehmen", sagte Birgit Becker.


14.02.2014


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