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VIRTUOSES SOLISTENKONZERT DER THÜRINGER SYMPHONIKER

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2014

Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte

Bach, Händel, Telemann und Pisendel - mit ihrem reichen Oeuvre haben sie die Barockmusik zur Blüte gebracht. Die biografischen Wurzeln dieser Komponisten liegen im mitteldeutschen Raum, wo sie zumeist einander auch begegnet sind und sich gegenseitig inspirierten. "Viva la Musica!" lautet der Titel des virtuosen Solistenkonzertes der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt, das die Schönheit ihrer Werke zelebriert. Es erklingt am Sonntag, 26. Januar, 18.00 Uhr im Großen Haus. Nach dem herausragenden Erfolg von "Viva Vivaldi" im letzten Jahr ist dies nun das zweite Konzert in dieser Reihe.

 

Der Barock war eine Epoche der Extreme. Einerseits fand mit den Werken Johann Sebastian Bachs die Kirchenmusik zu einer später kaum wiedererlangten Formvollendung und Strahlkraft, während in den weltlichen Opernerfolgen Georg Friedrich Händels die sagenumwobenen Kastraten-Sänger ihre großen Auftritte feierten. Werke beider Komponisten, die jeder auf ein riesiges Gesamtwerkt voller Meilensteine der Musikgeschichte verweisen können, stehen am Anfang des abwechslungsreichen und festlichen Programms. Es sind von Händel das Concerto grosso op. 6 Nr. 10, die Suite aus der Oper "Alcina" und von Bach das Konzert für Oboe, Violine und Streicher c-Moll. Im letzteren werden Svanhild Wunderlich, die neue Solooboistin des Orchesters, und Yaakov Rubinstein an der Violine als Solisten ihr Können zeigen. Das Programm geht weiter mit der Orchestersuite in G-Dur von Georg Philipp Telemann. Anders als seine Kollegen erarbeitete er sich sein musikalisches Können vor allem im Selbststudium. Das hinderte ihn aber nicht daran, großen Ruhm zu erlangen. Bis heute ist sein Werk, das alle musikalischen Gattungen seiner Zeit umfasst aufgrund seiner unglaublichen Fülle schwer überschaubar. Den Abschluss bilden zwei Konzerte des Dresdner Hofkapellmeisters Johann Georg Pisendel. Ihm hat die Kapelle großenteils ihren europäischen Ruhm in der damaligen Zeit zu verdanken und durch seine Freundschaft zu Vivaldi auch zahlreiche Aufführungen von dessen Werken.


Das Konzert steht unter der musikalischen Leitung von Yaakov Rubinstein. Karten à 15 Euro sind noch an den Vorverkaufsstellen und an der Theaterkasse unter Tel. 03672/422766 erhältlich.


22.01.2014


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