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HOCHWASSERLAGE IN RUDOLSTADT HAT SICH EIN WENIG STABILISIERT

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2013

Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Behörden geben aber noch keine Entwarnung
Der Pegelstand der Saale in Rudolstadt soll nach Auskunft der Leitstelle bis Montagnachmittag die 2,50 m-Marke nicht mehr übersteigen und danach langsam fallen. Der normale Stand des Flusses liegt bei 0,90 m, sodass es weiterhin bei der höchsten Warnstufe bleibt. Sollte es wieder verstärkt regnen, muss die Bevölkerung damit rechnen, dass es durch die dann sofort ansteigenden Zuflüsse der Schwarza (normaler Stand 0,70m jetzt 1,30 m) und mehrerer Bäche zu neuen Überflutungen kommen kann und entsprechende Schutzmaßnahmen notwendig werden. Der aktuelle Saale-Pegel ist allerdings gegenüber dem vom Sonnabend leicht gesunken.
Ein erster Überblick hat ergeben, dass es außer den teilweise überfluteten Gebieten, vollgelaufener Keller, einiger wegen Unterspülung umgestürzter Bäume und dem Ausfall der Abwasseranlage in bestimmten Bereichen des Stadtteils Cumbach offensichtlich keine größeren Schäden bisher gegeben hat. Genaueres kann aber erst nach dem vollständigen Rückgang des Hochwassers festgestellt werden.
 
Dank zahlreicher freiwilliger Helfer, die gestern dem Aufruf gefolgt waren, gemeinsam mit den Bediensteten des Bauhofs bis in die Nacht hinein tausende von Sandsäcken zu füllen, sowie dem Einsatz von Feuerwehr, THW und Stadtverwaltung haben auch die rechtzeitig eingeleiteten Schutzmaßnahmen und Sperrungen ihren Teil dazu beigetragen, die Folgen des Hochwassers zu begrenzen. Allerdings muss die Unterführung an der Elisabethbrücke gesperrt bleiben, die Sperrung des Zugangs an der Cumbacher Stadtbrücke wird ab 16.00 Uhr aufgehoben. Ebenso wird der Bauhof ab Sonntag, 14.00 Uhr seine Sandsack-Ausgabe erst einmal einstellen, sofort aber wieder öffnen, falls sich die Lage an der Saale erneut zuspitzen sollte.

02.06.2013


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