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WASSERSTAND DER SAALE IN RUDOLSTADT IST ERHEBLICH GESTIEGEN

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2013

Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Bevölkerung wird vorsorglich zu Schutzmaßnahmen aufgerufen

Der Stand des Hochwassers der Saale im Bereich Rudolstadt und des Zuflusses Schwarza hat bereits die höchste Warnstufe erreicht, sodass inzwischen mehrere Gebiete in der Stadt überflutet wurden. Erwartet wird nach Auskünften der Leitstelle spätestens ab Sonntagnachmittag und in der folgenden Nacht zu Montag ein erneuter Anstieg, sodass die Bevölkerung vorsorglich zu entsprechenden Schutzmaßnahmen aufgerufen werden muss. Besonders in den vom dramatischen Hochwasser im Jahr 1994 betroffenen Stadtbereichen sollten sich die Einwohner darauf einstellen und bei entsprechender Zuspitzung der Lage mit möglichen Evakuierungen durch Feuerwehr, Polizei und THW rechnen.
Auf dem städtischen Bauhof, Oststraße ist inzwischen eine Sandsackausgabe eingerichtet worden. Dort werden auch noch dringend freiwillige Helfer zum Befüllen benötigt. Die Leitstelle, an die sich betroffene Einwohner bei Problemen mit dem Hochwasser wenden können, ist unter Festnetz 03672 - 486 390 erreichbar. Zu beachten ist auch der Hinweis, dass die Feuerwehr ihre Arbeiten zum Abpumpen vollgelaufener Keller unter Umständen einstellt, da Wasser ohnehin ständig nachläuft.

 

Die Bevölkerung Rudolstadts wird dringend gebeten, die vorhandenen Absperrungen und Sicherungsmaßnahmen zu akzeptieren, da Lebensgefahr bestehen könnte. Außerdem ist den Anweisungen der Polizei, Feuerwehr, städtischen Bediensteten vom Katastrophenstab und des THWs unbedingt Folge zu leisten.

 

Die Unterführungen zum Stadtteil Cumbach mussten inzwischen wegen Überflutung gesperrt werden. Cumbach ist nur noch über die Neue Stadtbrücke erreichbar. Besonders betroffen sind bisher bereits der Stadtbereich am Saaleknie, die Bleichwiese, wo ein Zirkus evakuiert werden musste, die Saalgärten, die Bereiche Gemeindetal, Berggasse und Tiergarten in Schwarza, der Heinepark und die Sportplätze sowie Kleingärten Große Wiese. Geplante Sport- und Kulturveranstaltungen, wie zum Beispiel im Jugendzentrum "saalgärten" mussten inzwischen abgesagt werden.


01.06.2013


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