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"ST─DTEDREIECK AM SAALEBOGEN" ZIEHT POSITIVE ZWISCHENBILANZ

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2012

Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Bereits 260.000 Euro für Maßnahmen aus dem Regionalbudget eingesetzt
Jüngst musste die Nordmauer der Burg Greifenstein baulich instand gesetzt werden, weil die Standsicherheit teilweise gefährdet war. Dass die Stadt Bad Blankenburg trotz angespannter Haushaltslage die Maßnahme zügig veranlassen konnte, liegt am Regionalbudget, das dem „Städtedreieck am Saalebogen“ Mitte 2010 durch das Haus von Wirtschaftsminister Matthias Machnig für drei Jahre bewilligt wurde. Unkompliziert können mit Hilfe des Budgets wichtige Vorhaben finanziert werden, die mit keinem anderen Programm förderbar sind. Inzwischen sind rund 260.000 Euro aus dem Regionalbudget in den drei Städten für regional bedeutsame Maßnahmen eingesetzt worden. Dies geht aus dem Zwischenbericht hervor, den Bürgermeister Jörg Reichl (BfR), stellvertretend für den Städteverbund, jetzt dem Thüringer Landesverwaltungsamt vorlegte.

„Die Mittel haben wir zum Beispiel zur Vermarktung und Präsentation unserer Region eingesetzt. Sie haben uns die Teilnahme an der ExpoReal in München 2010 und 2011 ermöglicht“, erklärte Jörg Reichl, der Bürgermeister von Rudolstadt. Schon lange lag dem Rudolstädter Bürgermeister und seinen Amtskollegen, Matthias Graul (pl.) und Frank Persike (LINKE), besonders am Herzen, das Standortmarketing für den Wirtschaftsstandort Städtedreieck zu aktualisieren. Auch die Umsetzung dieses Anliegens konnte aus Mitteln des Regionalbudgets finanziert werden und so unter anderem die Internetseite des Städteverbundes neu gestaltet werden.

Die Mittel aus dem Regionalbudget sind bisher aber auch für investive Projekte eingesetzt worden. „In Saalfeld soll eine neue Radwegverbindung von Remschütz zum Gewerbegebiet Eibischbrunnen gebaut werden“, so Matthias Graul. Und Frank Persike ist stolz darauf, dass in Bad Blankenburg die Verlagerung der Touristinformation in die Stadthalle aus dem Regionalbudget ermöglicht werden konnte. Eine Maßnahme, die im Übrigen auch in Rudolstadt vorgesehen ist. „Die Räumlichkeiten der ehemaligen Sparkasse neben dem Rathaus werden aus Mitteln des Regionalbudgets zur Nachnutzung als Tourist-Information umgebaut“, kündigte Jörg Reichl an.

Bis 2013 sind weitere Maßnahmen geplant, darunter der Ausbau eines Wirtschaftsweges zum Radweg in Saalfeld, die Sanierung der südlichen Dachfläche des Palasgebäudes der Burg Greifenstein sowie der Ausbau eines Radweges auf dem Saaldamm in Rudolstadt.

Insgesamt hat das Thüringer Wirtschaftsministerium dem Städtedreieck ein Regionalbudget von 900.000 Euro zur Verfügung gestellt, über dessen Verwendung die drei Bürgermeister im Rahmen der engen Kooperation einvernehmlich entscheiden. Eingeworben hatte das Regionalbudget die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen). Diese begleitet den Einsatz der Mittel des Regionalbudgets verfahrenstechnisch. Die LEG Thüringen ist seit 1997, also dem Jahr der Gründung des Städteverbundes, mit der Koordinierung der Zusammenarbeit der Städte Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg betraut. „Das Städtedreieck am Saalebogen gilt seit Jahren als eine der erfolgreichsten Städtekooperationen in Deutschland“, teilte Frank Krätzschmar, Geschäftsführer der LEG Thüringen, mit.

01.03.2012


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