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SANIERUNG DER REITHALLE AUF DER HEIDECKSBURG GEHT IN AUSBAUPHASE

Achtung: Meldung aus dem Archiv 2012

Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte Die Reithalle gehört zu den ältesten erhaltenen Gebäuden von Schloss Heidecksburg. Von besonderer Bedeutung sind ihre Wandmalereien an der Südfassade aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Das an der Nordseite der mittleren Terrasse errichtete Gebäude wird seit 2010 für eine multifunktionale Nutzung ausgebaut. Künftig sind hier Veranstaltungen mit bis zu 220 Personen möglich, aber auch Ausstellungen, etwa des Thüringer Landesmuseums Heidecksburg.
In diesen Tagen beginnt der zweite Sanierungsabschnitt. Im Mittelpunkt stehen der Innenausbau und die technischen Installationen. Dafür sollen in den kommenden Jahren gut 1,7 Millionen Euro investiert werden.
Im ersten Bauabschnitt waren ab 2010 die Rohbauarbeiten durchgeführt worden. Aus Stahlbeton wurden eine Treppe und der Schacht für einen Lastenaufzug eingebaut. Im Dachgeschoss musste das Tragwerk für die künftige Nutzung ergänzt werden und schließlich wurden neue Fenster sowie Tore eingesetzt. Auch die Grundinstallationen für die notwendigen technischen Anlagen sind fertig. Außerdem wurde der angrenzende Gartensalon instand gesetzt.
Nun geht es mit den Ausbauarbeiten weiter. Dazu gehören die Haustechnik und Sicherheitsanlagen, aber auch moderne Medientechnik erhält die Reithalle. Die Räume dafür werden im Dachgeschoss eingebaut. Der Veranstaltungssaal im Erdgeschoss erhält eine Fußbodenheizung und einen Estrichboden, auf dem später Holzpflaster verlegt werden soll.
Auch am Gartensalon sind weitere Arbeiten geplant. Der östlich an die Reithalle angrenzende Bau war im 17. Jahrhundert als Reithausstube errichtet worden. Seine repräsentative Ausstattung mit Vertäfelungen und Malereien erhielt der Raum allerdings erst im 19. Jahrhundert. Wände und Dach sind bereits saniert, die Fassade restauriert und die Holzverkleidung im Innenraum, die sogenannte Lambris, wiederhergestellt. Nun erhält der Salon einen Parkettboden, die in Resten noch gut erhaltene Deckenfassung des 19. Jahrhunderts wird restauriert und ergänzt.
Im dritten und letzten Bauabschnitt werden dann die Fassaden saniert und Arbeiten im Inneren abgeschlossen. Foyer und Saal erhalten eine Trennwand und Windfänge aus Glas. Die Sicherheits- und Medientechnik wird komplettiert und der Möbelaufzug eingebaut.
Insgesamt sind für das Projekt rund 3,3 Millionen Euro veranschlagt. Im ersten Bauabschnitt und für die Planung waren rund 900.000 Euro notwendig. Darin sind Städtebaufördermittel in Höhe von 300.000 Euro enthalten, die aufgrund der freundlichen Kooperation mit der Stadt Rudolstadt bereitgestellt werden konnten. Die Fertigstellung der Reithalle ist für 2015 vorgesehen.

Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

21.09.2012


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