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BESONDERE BAUTEN

Rathaus

Rathaus
Das neue Rathaus an der Nordseite des Rudolstädter Marktplatzes entstand in seiner heutigen Form im Jahr 1912. Damals erhielt das ehemalige, schmucklose Amtsgebäude, das aus dem 17. Jahrhundert stammte, seinen prägnanten Turmanbau und als Verzierung einen Erker im Renaissancestil. Gleichzeitig wurde eine baukünstlerisch reichhaltige, lichte und doch diskrete Innenarchitektur, die weitgehend auch bei Umbauten in der Folgezeit und der Sanierung 1992 erhalten blieb, umgesetzt.
Der Rathaushof ist jüngst wieder der Öffentlichkeit zugängig gemacht und im Sommer finden hier kulturelle Veranstaltungen statt. Im Rathaus selbst und dem Nebengebäude des ehemaligen Hotels "Zum Löwen" ist die Stadtverwaltung untergebracht.

 

Altes Rathaus

Altes Rathaus
Der spätgotische Bau aus dem Jahr 1524 überragt mit seinem Turm die Rudolstädter Altstadt. Das Gebäude wurde im 18. Jahrhundert mehrfach verändert und verlor mit der Einweihung des neuen, größeren Rathauses am Marktplatz 1912 an Bedeutung. An der Vorderseite kann man noch die berühmte "Rudolstädter Elle" besichtigen. Sie galt als das Normalmaß für die Tuch- und Leinwandweber auf dem Marktplatz.

 

 

Stadtbibliothek

Stadtbibliothek

Ursprünglich beherbergte das 1609 am Schulplatz entstandene Gebäude das Rudolstädter Gymnasium. Seit 1896 ist hier die Bibliothek untergebracht. Den Grundstock der Bibliothek bildeten theologische Werke, die später durch die fürstliche Privatbibliothek, sowie durch Schenkungen ergänzt wurden. 1920 wurde der Bestand in die "Thüringer Landesbibliothek Rudolstadt" übergeleitet. Eine umfangreiche Rekonstruktion des historischen Gebäudes in den Jahren 1996/97 bietet nun im Inneren die entsprechenden Bedingungen für eine moderne Stadtbibliothek.
www.stadtbibliothek-rudolstadt.de

 

Handwerkerhof

Handwerkerhof
Inmitten des historischen Stadtkerns unterhalb der Heidecksburg befindet sich der Rudolstädter Handwerkerhof. Das 1513 erbaute Hauptgebäude beherbergte seit 1759 als Bernhardinen-Stift alleinstehende Damen adliger Herkunft. Ein prächtiges Wappen am sanierten Eingangsportal in der Stiftsgasse erinnert an die Gründerin Fürstin Bernhardine Christiane Sophie von Schwarzburg-Rudolstadt. Das Damen-Stift bestand bis 1945.


Mit Förderung durch die Handwerkskammer wurde das brandgeschädigte Haus in den Jahren 1991/92 rekonstruiert und durch Anbauten zu einem Handwerkerhof erweitert. Kleine Läden mit handwerklichen Produkten, Ausstellungen, Gastronomie im malerischen Innenhof und regelmäßige Veranstaltungen machen den Handwerkerhof zu einer touristischen Attraktion in der Altstadt.

 

Theater

 

Auf Veranlassung des fürstlichen Hofes wurde das Rudolstädter Theater 1792/93 zunächst als Sommertheater auf dem Anger erbaut. Goethe selbst leitete von 1794 bis 1805 als Intendant das Ensemble, das von Weimar aus die Rudolstädter Bühne bespielte. Am ursprünglichen Gebäude wurden im Laufe der Zeit mehrere Umbauten vorgenommen.

 

Eine umfassende Sanierung des Drei-Sparten-Theaters mit einer Neugestaltung des Zuschauer- und Bühnenhauses erfolgte im Jahr 1982. Das Ensemble des "Thüringer Landestheaters Rudolstadt" wurde 1992 zusammen mit den "Thüringer Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt", die die Tradition der vor über 350 Jahren gegründeten Hofkapelle fortführen, in einem Zweckverband übernommen. Nach der Loslösung aus einer mehrjährigen Fusion mit dem Theater Eisenach arbeitet das Thüringer Landestheater in Rudolstadt seit der Spielzeit 2003/04 wieder eigenständig weiter.

 

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