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Ursprünglich beherbergte das 1609 am Schulplatz entstandene Gebäude das Rudolstädter Gymnasium. Seit 1896 ist hier die Bibliothek untergebracht. Den Grundstock der Bibliothek bildeten theologische Werke, die später durch die fürstliche Privatbibliothek, sowie durch Schenkungen ergänzt wurden. 1920 wurde der Bestand in die "Thüringer Landesbibliothek Rudolstadt" übergeleitet. Eine umfangreiche Rekonstruktion des historischen Gebäudes in den Jahren 1996/97 bietet nun im Inneren die entsprechenden Bedingungen für eine moderne Stadtbibliothek.
www.stadtbibliothek-rudolstadt.de
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Mit Förderung durch die Handwerkskammer wurde das brandgeschädigte Haus in den Jahren 1991/92 rekonstruiert und durch Anbauten zu einem Handwerkerhof erweitert. Kleine Läden mit handwerklichen Produkten, Ausstellungen, Gastronomie im malerischen Innenhof und regelmäßige Veranstaltungen machen den Handwerkerhof zu einer touristischen Attraktion in der Altstadt.
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Auf Veranlassung des fürstlichen Hofes wurde das Rudolstädter Theater 1792/93 zunächst als Sommertheater auf dem Anger erbaut. Goethe selbst leitete von 1794 bis 1805 als Intendant das Ensemble, das von Weimar aus die Rudolstädter Bühne bespielte. Am ursprünglichen Gebäude wurden im Laufe der Zeit mehrere Umbauten vorgenommen.
Eine umfassende Sanierung des Drei-Sparten-Theaters mit einer Neugestaltung des Zuschauer- und Bühnenhauses erfolgte im Jahr 1982. Das Ensemble des "Thüringer Landestheaters Rudolstadt" wurde 1992 zusammen mit den "Thüringer Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt", die die Tradition der vor über 350 Jahren gegründeten Hofkapelle fortführen, in einem Zweckverband übernommen. Nach der Loslösung aus einer mehrjährigen Fusion mit dem Theater Eisenach arbeitet das Thüringer Landestheater in Rudolstadt seit der Spielzeit 2003/04 wieder eigenständig weiter.