Startseite
HOME | KONTAKT
Die alte Dorf-Apotheke aus Rohrbach.
Home / Kultur & Tourismus / Sehenswürdigkeiten / Bauernhäuser / Olitäten und Olitätenhandel
OLITÄTEN UND OLITÄTENHANDEL

Man bezeichnete alles als Olität, was das einfache Volk als Naturheilmittel verwendete, weil es sich ärztlichen Beistand nicht leisten konnte oder weil Ärzte derartige Mittel (z. B. Aloe oder Opium) nicht verschreiben wollten.


Der Handel mit Olitäten hatte seinen Ursprung in Thüringen. Als einer der Begründer des Olitätenhandels gilt der Oberweißbacher J. G. Mylius (gest. um 1680), der dadurch im 17. Jahrhundert zu erheblichem Wohlstand gelangte.

Er vertrieb die in den Waldgegenden des Thüringer Schiefergebirges fabrizierten Olitäten durch herumziehende Händler, die so genannten Buckelapotheker.

Der Name stammt daher, dass sie auf dem Rücken (Buckel) ein Holzgestell, das Reff (zu sehen in unserer alten Dorf-Apotheke), trugen.

Zu Fuß waren sie oft mehrere Wochen auf Reisen und belieferten ihre Kunden europaweit.

 

Der bis in das 19. Jahrhundert hinein betriebene Olitätenhandel gilt als typisch für Thüringen und ist einzigartig in Deutschland.

 

Quelle: Wikipedia

 

Heute werden wieder Olitäten nach Originalrezepturen hergestellt. Von denen einige in unserem Museumsladen erhältlich sind.

Seite drucken Seite drucken  Fehler entdeckt? Fehler entdeckt?  Sitemap Sitemap  Impressum Impressum  Datenschutz Datenschutz